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Sport

Yemisi Mabry zählt ARD-Moderator an

wochentlich.deBy wochentlich.de13 August 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Leichtathletik-EM

Deutsche Bronze-Siegerin zählt ARD-Moderator an


Aktualisiert am 13.08.2026 – 06:16 UhrLesedauer: 2 Min.

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Yemisi Mabry feierte nach ihrer Bronze-Medaille mit einer Deutschland-Fahne. (Quelle: IMAGO/Chai von der Laage/imago)

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Zwei Tage nach ihrem Bronze-Coup im Kugelstoßen macht Yemisi Mabry ihrem Ärger über die ARD-Übertragung Luft. Es geht vor allem um eine Frage vor dem Finale.

Kugelstoßerin Yemisi Mabry hat öffentlich heftige Kritik an ARD-Moderator Claus Lufen und Experte Frank Busemann für den Umgang mit ihr vor dem Kugelstoß-Finale geäußert. „Wir liefern Leistung unter Druck. Wir stellen uns Kritik. Wir geben euch unsere Zeit, unsere Emotionen und unsere Geschichten. Dann erwarte ich von euch genau Leistung, Respekt und Professionalität“, schrieb sie am Mittwochabend in einem langen Post bei Instagram.

Was war passiert? Die 27-Jährige hatte sich am Montag bei der Leichtathletik-EM in Birmingham für das Finale im Kugelstoßen qualifiziert und später Bronze gewonnen. Doch mit dem TV-Interview nach ihrer erfolgreichen Qualifikation ist sie alles andere als zufrieden. In einem Ausschnitt, den sie in ihrer Instagram-Story teilte, leitete der Moderator zum Experten über. „Der Kollege Busemann hat herausgearbeitet, dass in diesem Jahr Frau Schilder aus den Niederlanden (Konkurrentin von Mabry, Anm. d. Red.) neunmal vorn war und Yemisi einmal quasi bei den Bestleistungen mit dabei war. Was heißt das für das Finale heute Abend?“

  • Nach fast einem halben Jahrhundert: Leichtathlet knackt uralten EM-Rekord von DDR-Läufer
  • Gold-Medaille: Deutscher Schwimmer stellt Europarekord auf

Mabry blendete ihre eigene Antwort aus und kommentierte den Clip mit den Worten: „Finale erreicht und statt Rückenwind gibts erst mal eine Aufzählung deiner Niederlagen.“

Mabry fordert Fingerspitzengefühl und Empathie für Sportler

Im Anschluss ging sie ausführlich auf ihre Gefühlslage ein. Nach der Qualifikation würde man „Adrenalin. Erleichterung. Stolz. Nervosität.“ gleichzeitig fühlen. Anschließend würde man auf die Journalisten treffen „und statt einem „Glückwunsch, du bist im Finale“ kommt so etwas? Wir sind Athleten. Keine Maschinen. In diesen Momenten sind wir emotional und vielleicht selbst noch dabei, das Erlebte zu verarbeiten.“ Sie bemängelte, dass ihr nicht Mut zugesprochen wurde.

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Mabry hinterfragte besonders das Verhalten von ARD-Experte Frank Busemann, der 1996 in Atlanta Olympia-Silber im Zehnkampf holte, und die Gefühlslage kennen müsse. „Wie kann man sich da bewusst dafür entscheiden, einer Athletin unmittelbar vor ihrem Finale genau diese Statistiken vorzuhalten? Wo bleibt da das nötige Fingerspitzengefühl und die Empathie für den Menschen hinter der Leistung?“

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