Was die Ernährung angeht, sollte sie reich an Ballaststoffen sein. Gute Lieferanten sind Vollkornprodukte, Nüsse, Samen und Gemüse. Um Darmträgheit vorzubeugen, helfen probiotische Lebensmittel, Joghurt, Quark, Sauerkraut sowie in Milchsäure eingelegtes Gemüse. Ansonsten gilt: Viel trinken! Wer zu wenig Flüssigkeit zu sich nimmt, hat in der Regel auch härteren Stuhlgang. Da dieser länger für die Darmpassage braucht, steigt auch das Risiko für Blähungen.
Blähungen können durch falsche Ernährung und ein Übermaß an blähenden Lebensmitteln gefördert werden. Zucker, Salz und gesättigte Fette, etwa in Süßigkeiten, Chips, Backwaren, Fast Food, Konserven, Wurst und Eis sollten daher nur in Maßen konsumiert werden. Wer zu Blähungen neigt, sollte auch bei Hülsenfrüchten, Milchprodukten und bestimmten Gemüsesorten wie Zwiebeln, Knoblauch und Kohl zurückhaltend sein.
Das Gleiche gilt für Limonaden und Alkohol. Besser sind stilles Wasser und Kräutertees, die zudem eine beruhigende Wirkung auf Magen und Darm haben.
Blähungen lassen sich in der Regel gut mit Hausmitteln behandeln. Oft sind es ganz einfache Mittel und Methoden, die helfen. Manchmal kann schon heißes Wasser mit ein paar Tropfen Apfelessig oder Zitronensaft Linderung bewirken. Darüber hinaus gibt es pflanzliche Mittel, die aufgrund ihrer ätherischen Öle verdauungsanregend und krampflösend wirken. Als besonders wirksam gegen Blähungen und Völlegefühl gelten folgende Heilpflanzen:
Alle diese Heilkräuter enthalten ätherische Öle, die dafür bekannt sind, bei Magen-Darm-Problemen Abhilfe zu leisten. Sie wirken verdauungsanregend und entkrampfend. Die Kräuter können betroffene Frauen als Tee zu sich nehmen. Es gibt aber auch verschreibungsfreie pflanzliche Präparate aus der Apotheke, in denen Sie enthalten sind.
Blähungen sind in den meisten Fällen kein Grund zur Panik und können gut mit Hausmitteln behandelt werden. Grund zur Sorge gibt es erst, wenn sie von starken Bauchschmerzen, Stuhlveränderungen oder Gewichtsabnahme begleitet sind – dann sollten Sie sicherheitshalber einen Arzt konsultieren. Er kann feststellen, ob sich hinter den Symptomen möglicherweise eine Krankheit verbirgt, und eine gezielte Therapie einleiten.
