Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

Verdi ruft zu Warnstreiks in Hamburg und fünf weiteren Städten auf

17 August 2026

Polizei veröffentlicht erste Details zu ihrem Tod

17 August 2026

Griechenland: Yacht zertrümmert Fischerboote

17 August 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Regionen»Wo einst das gefürchtete Galgenfeld war
Regionen

Wo einst das gefürchtete Galgenfeld war

wochentlich.deBy wochentlich.de14 Januar 2026Keine Kommentare2 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Wo einst das gefürchtete Galgenfeld war
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

Hinrichtungen in Frankfurt

Wo heute das Bahnhofsviertel ist, war einst das Galgenfeld


Aktualisiert am 13.01.2026 – 20:34 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Eine Hinrichtung durch das Rad auf dem Galgenfeld in einer Darstellung aus dem Jahr 1741. Wo heute das Bahnhofsviertel liegt, befand sich es viele Jahrhunderte ein Hochgericht. (Quelle: Wikipedia )

Wo heute das Bahnhofsviertel pulsiert, endete früher das Leben. Das „Galgenfeld“ war Frankfurts wichtigste Hinrichtungsstätte – und gab dem Stadtteil seinen Namen.

Was kaum jemand weiß: Unter dem Pflaster der Frankfurter Taunusstraße, mitten im heutigen Bahnhofsviertel, lag einst der wohl gefürchtetste Ort der Stadt – das Hochgericht auf dem Galgenfeld an der mittelalterlichen Stadtgrenze. Hier wurden bis zum Ende des 18. Jahrhunderts Todesurteile vollstreckt, öffentlich und zur Abschreckung. Und: Der heutige Stadtteil Gallus verdankt diesem düsteren Kapitel nicht nur seinen Namen.

Bis 1799 fanden in Frankfurt Hinrichtungen öffentlich statt. Vier Orte waren dafür fest vorgesehen: das Hochgericht auf dem Galgenfeld westlich der Stadt, der nahegelegene Rabenstein an der Kreuzung Mainzer Landstraße/Zimmerweg, der Roßmarkt im Stadtzentrum sowie die Alte Brücke.

Jahrhundertelang fanden die meisten Hinrichtungen am Hochgericht statt, wo damals die alte Handelsstraße von Frankfurt nach Mainz („Mainzer Landstraße“) hinausführte. Die „Galgenwarte“ war der letzte Kontrollposten. Dahinter lagen die Gutshöfe wie Hellerhof und Gutleuthof – Namen, die heute noch in den Vierteln benutzt werden. Der eigentliche Galgen an diesem Ort bestand lange Zeit aus einem Holzgerüst auf einem gemauerten Sockel. Bis zu vier Menschen konnten hier gleichzeitig hingerichtet werden.

Die Leichen blieben oft tagelang hängen – zur Warnung, wie es hieß. Nur bei besonderen Anlässen, etwa wenn ein Kaiserbesuch anstand, wurden die Körper vorher entfernt. Die Lage war dafür durchaus brisant: Der Galgen stand in Sichtweite des Stadttors, durch das viele Reisende Frankfurt betraten – das sogenannte Galgentor.

Mit der Zeit ging der Name Galgenfeld in seiner ursprünglichen Form verloren – ersetzt durch das neutralere „Gallus“. Der neue Begriff prägte später das Gallustor, die Galluswarte und schließlich das ganze Gallusviertel, das im 19. Jahrhundert wuchs und bis heute diesen Namen trägt.

Die genaue Lage des Hochgerichts lässt sich heute nur noch erahnen. Historiker vermuten es im Bereich der heutigen Kreuzung Taunusstraße/Moselstraße. 1806 wurde der Galgen abgebaut – ausgerechnet für ein Fest: Auf Befehl des französischen Marschalls Augereau sollte auf dem Gelände ein Feuerwerk zu Ehren Napoleons stattfinden.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

Zwei Konzerte auf der Trabrennbahn – Tickets

17 August 2026

Stammstrecke gesperrt – diese Linien sind betroffen

17 August 2026

1. FC Köln | Said El Mala: Wende im Transferpoker – RB Leipzig mit Angebot

17 August 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

Polizei veröffentlicht erste Details zu ihrem Tod

17 August 2026

Griechenland: Yacht zertrümmert Fischerboote

17 August 2026

Aldi will neue Branche aufmischen

17 August 2026

Die aktuelle Lage an den Tankstellen

17 August 2026

Neueste Beiträge

Zwei Konzerte auf der Trabrennbahn – Tickets

17 August 2026

Mehrheit für Grundgesetzänderung zu Klimaanpassung möglich

17 August 2026

Vingegaard beendet Saison vorzeitig – „Er leidet immer noch“

17 August 2026

Recent Posts

  • Verdi ruft zu Warnstreiks in Hamburg und fünf weiteren Städten auf
  • Polizei veröffentlicht erste Details zu ihrem Tod
  • Griechenland: Yacht zertrümmert Fischerboote
  • Aldi will neue Branche aufmischen
  • Die aktuelle Lage an den Tankstellen

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.