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You are at:Home»Panorama»Windkraft-Betrüger nach Flucht in Dubai festgenommen
Panorama

Windkraft-Betrüger nach Flucht in Dubai festgenommen

wochentlich.deBy wochentlich.de25 September 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Festnahme in Dubai

Windkraft-Betrüger Hendrik Holt nach Flucht gefasst

23.09.2026Lesedauer: 1 Min.

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Hendrik Holt (Archivbild): Der Unternehmer war 2022 vom Landgericht Osnabrück zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von fast neun Jahren verurteilt worden. (Quelle: IMAGO/David Ebener/imago)

Seit Wochen befand sich Windkraft-Betrüger Hendrik Holt auf der Flucht. Nun klickten in Dubai die Handschellen.

Der geflohene Windkraft-Betrüger Hendrik Holt ist in Dubai festgenommen worden. Das teilte die Staatsanwaltschaft Osnabrück mit. Der Gesuchte sei aufgrund der gemeinsamen Fahndungsmaßnahmen der Staatsanwaltschaft Osnabrück und der Direktionsfahndung der Zentralen Kriminalinspektion Osnabrück am Dienstag gefasst worden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Zuvor hatten die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ und „OM-Online“ über die Festnahme berichtet.

Holt befinde sich auch noch in Dubai, so der Sprecher. In einem nächsten Schritt müssten die Auslieferungsunterlagen übermittelt werden. Holt war auf der Flucht, seit er am 25. August von einem genehmigten Ausgang nicht in die Justizvollzugsanstalt in Berlin zurückkehrte, in der er untergebracht war.

In Berlin war Holt seit Oktober 2024 im offenen Vollzug. Nach dem aus dem emsländischen Haselünne stammenden Betrüger wurde weltweit mit einem europäischen Haftbefehl gefahndet. Einen Tag nach seiner Flucht war bei dem Berliner Gefängnis noch eine E-Mail eingegangen, in der es sinngemäß hieß, Holt werde nicht wiederkommen.

Windkraft-Schwindler blendete ausländische Stromkonzerne

2022 hatte das Landgericht Osnabrück Hendrik Holt zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von fast neun Jahren verurteilt. Es ging um bandenmäßigen Betrug, Bestechung und Urkundenfälschung.

Holt, über den es auch eine ARD-Doku gibt („Holt – Der Windkraft-Schwindler“), hatte unter anderem an ausländische Stromkonzerne angeblich existierende Windparks verkauft, die es in Wahrheit gar nicht gab. Zudem hatte er ausländische Diplomaten bestochen, um sich mit einem Diplomatenpass gegen deutsche Strafverfolger immun zu machen.

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