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Wie fühlt sich das Klapp-Smartphone an?

wochentlich.deBy wochentlich.de10 September 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Apple zum Falten

iPhone Duo: Wie fühlt sich das Klapp-Smartphone an?

10.09.2026 – 13:46 UhrLesedauer: 4 Min.

Vergrößern des Bildes

Neuer Falter: Das Display des iPhone Duo ist aufgeklappt fast so groß wie der Bildschirm eines iPad mini. (Quelle: Andrej Sokolow/dpa/dpa-tmn/dpa-bilder)

Aufklappbare Smartphones sind schon seit Jahren auf dem Markt. Dennoch sorgt Apple mit seinem ersten Falt-iPhone für Aufsehen. Wie es sich anfühlt, das neue iPhone Duo zu benutzen.

Da fehlt doch was, bei Apples erstem Klappfon, dem iPhone Duo: Seit rund sieben Jahren sind Smartphones dieser Art von Samsung, Motorola und Co. auf dem Markt, und stets hatten sie eine sichtbare Falte in der Mitte des aufgefalteten Bildschirms. Mal stärker präsent, mal weniger, aber immer da.

Nicht so bei Apples Erstling: Die berüchtigte Falte im aufgespannten inneren Display kann man – selbst wenn man gezielt danach sucht – nur gerade so andeutungsweise erkennen oder mit dem Finger fühlen.

  • Alle Modelle betroffen: Apple erhöht die iPhone-Preise deutlich
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Es hieß stets, Apple werde in die Klapptelefon-Kategorie erst einsteigen, wenn die Technik ausgereift genug sei. Das Problem mit der Display-Falte löste der iPhone-Konzern gleich mit mehreren technischen Tricks. Zum einen spannt der Scharniermechanismus den inneren Bildschirm beim Einrasten stark auf.

Zum anderen kaschiert Apple den an sich schwer vermeidbaren Knick mit einer Struktur aus zehn ultradünnen Schichten auf dem Display, die bei der Faltbewegung übereinander gleiten können. Die oberste Deckschicht ist aus einem Polymer mit Nano-Beschichtung, die den Bildschirm besonders matt aussehen lässt und an Papier erinnert.

Im Video | iPhone Duo vs. iPhone Flip: Hat Apple die falsche Wahl getroffen?

Video lädt

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Quelle: SPH

Gleitender Schatten beim Aufklappen

Besondere Mühe gab sich Apple auch bei der visuellen Unterstützung des Faltvorgangs. Es ist inzwischen selbstverständlich, dass der Homescreen oder die Apps, die man gerade nutzt, sich nahtlos an den kleineren Außen- oder den großen Innenbildschirm anpassen können.

urn:newsml:dpa.com:20090101:260910-935-1600505Vergrößern des Bildes
Beim Auf- und Zuklappen sorgt eine Animation auf dem Display für einen Effekt, als würde man eine Glasscheibe klappen. (Quelle: Andrej Sokolow)

Der iPhone-Konzern greift beim Duo jedoch zu einer Animation: Beim Aufklappen gleitet ein Schatten vom Rand und macht allmählich das äußere Display schwarz, innen wiederum scheint sich das Bild mit der Bewegung aufzubauen. Das mag auf den ersten Blick wie ein nicht zwingend notwendiger Aufwand erscheinen – die vermutlich rechenintensive Animation sorgt aber für einen angenehmen Übergang.

Ein Smartphone im Reisepass-Format

Die ersten Klapp-Smartphones hatten ein langes und eher schmales Außendisplay und ließen sich in etwa zu einem Quadrat auffalten. Apple ließ sich eher von der iPad-Erfahrung inspirieren. Das Duo hat in etwa die Abmessungen eines Reisepasses – zusammengefaltet wie ausgeklappt. Dadurch füllen Videos das innere Display mit einer Diagonalen von 7,6 Zoll im Querformat ziemlich gut aus. Und im Hochformat lässt sich gut durch Webseiten scrollen oder ein Buch lesen. Ein angenehmes Format.

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