Newsblog zur Wetterlage

Zugausfälle auch zwischen Berlin und NRW – Dauer noch unklar


Aktualisiert am 09.01.2026 – 12:16 UhrLesedauer: 6 Min.

Ein ICE steht am frühen Morgen an einem verschneiten Gleis im Hauptbahnhof Hannover: Die Zugverbindungen im Norden Deutschlands sind eingestellt – davon sind auch Berliner Züge betroffen. (Quelle: Moritz Frankenberg/dpa)

Der Deutsche Wetterdienst gibt Entwarnung für Berlin: Am Freitag kommt weniger Schnee als zunächst erwartet. Einschränkungen gibt es trotzdem. Alle Infos im Newsblog.

Sturmtief „Elli“ zieht über Deutschland. Für Berlin und Brandenburg gibt der DWD allerdings Entwarnung. Beide bekommen weniger Schnee ab als zunächst vorhergesagt. Kalt und ungemütlich wird es trotzdem, mit Einschränkungen ist ebenfalls zu rechnen.

Wann die wegen der Wetterlage eingestellten Zugverbindungen wieder aufgenommen werden, ist nach Angaben der Bahn noch offen. Davon betroffen sind auch die Fernzüge zwischen Berlin und Nordrhein-Westfalen sowie zwischen Berlin und Hamburg.

Ein Bahnsprecher erklärte in Berlin, die Lage sei sehr dynamisch, eine seriöse Prognose nicht möglich. Er betonte: „Ich kann nur versprechen, dass wir alles dafür tun, die Strecken schnell und sicher freizubekommen.“ Es bringe nichts, Züge fahren zu lassen, die dann auf freier Strecke halten müssten. Die Bahn könne Fahrgäste in Bahnhöfen besser versorgen als auf der Strecke.

Die Deutsche Bahn hat den Fernverkehr in Norddeutschland am Freitagmorgen aufgrund des Schneesturms „Elli“ eingestellt. Es kommt zu Zugausfällen – auch Verbindungen von Berlin aus sind betroffen. Nach Angaben der Deutschen Bahn fallen die Fernverkehrszüge zwischen der Hauptstadt und Hamburg, Hannover sowie Kassel-Wilhelmshöhe aus.

Am Hauptbahnhof Berlin herrscht am Freitagmorgen zwar noch kein Chaos. Dennoch gibt es viele Menschen, die vom Ausfall des Fernverkehrs in Norddeutschland betroffen sind. Der 40-jährige Martin aus Polen möchte nach Brüssel. Doch sein Zug nach Köln und viele andere Züge in diese Richtung wurden gestrichen. Am Informationstisch der Deutschen Bahn sei ihm lediglich gesagt worden, dass er jeden Zug nutzen und sich in der App informieren könne. Er möchte es nun mit einer Verbindung über Leipzig und Frankfurt versuchen.

Fahrgäste, die bis einschließlich 7. Januar ein Ticket für eine Reise im Zeitraum vom 8. bis 10. Januar gekauft haben und diese aufgrund der Winterwitterung verschieben möchten, können laut der Bahn ihr Ticket zu einem späteren Zeitpunkt nutzen. Die Zugbindung ist aufgehoben. Das Ticket gilt dabei für die Fahrt zum ursprünglichen Zielort auch mit einer geänderten Streckenführung. Sitzplatzreservierungen können kostenfrei storniert werden.

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