Flugzeug kracht in Wohnhaus

Einflussreicher deutscher Wasser-Manager ist tot


29.07.2026 – 11:21 UhrLesedauer: 1 Min.

Das abgestürzte Leichtflugzeug steckt im Dach eines Hauses (Archivbild): Einer der beiden Toten hatte ein wichtiges öffentliches Amt inne. (Quelle: Fotoreport-DB/dpa)

Ein Kleinflugzeug verunglückt, beide Insassen sterben. Nun trauern Wasserverbände um den 65 Jahre alten Turgut Pencereci.

Beim Absturz eines Kleinflugzeugs in Ganderkesee bei Bremen am Wochenende ist auch der Geschäftsführer des Brandenburger Landeswasserverbandstags, Turgut Pencereci, ums Leben gekommen. Mehrere Medien berichteten über den Todesfall, zuerst die „Märkische Allgemeine Zeitung“ (MAZ).

Die Maschine war in Bremen gestartet und hatte über einer Wohnsiedlung im 31.000-Einwohner-Ort Ganderkesee (Kreis Oldenburg) plötzlich an Höhe verloren. Die Maschine stürzte in ein Wohnhaus, dessen Bewohner zum Zeitpunkt des Unglücks nicht zu Hause waren. Die Unfallursache ist ungeklärt. Neben dem 65-jährigen Pencereci kam auch ein 77-Jähriger aus Bremen ums Leben.

Flugzeugabsturz: Familie verliert Zuhause

Die MAZ zitierte aus einem Nachruf des Deutschen Bundes der verbandlichen Wasserwirtschaft (DBVW), dessen Mitgeschäftsführer der 65-Jährige war. „Mit ihm verliert die Wasserwirtschaft eine herausragende Persönlichkeit, die sich über Jahrzehnte hinweg mit außergewöhnlichem Engagement für die Belange der verbandlichen Wasserwirtschaft eingesetzt hat“, hieß es darin. Im Landeswasserverbandstag sind die Wasser- und Abwasser-Zweckverbände Brandenburgs organisiert.

Durch den Flugzeugabsturz wurde eine Familie in Ganderkesee obdachlos – auf der Seite GoFundMe haben Freunde und Bekannte eine Spendenaktion gestartet. Für die Familie habe sich das Leben „innerhalb weniger Sekunden für immer verändert“, hieß es in dem Aufruf. „Das Haus, das sie über viele Jahre mit unzähligen Stunden Eigenleistung, Liebe und Herzblut aufgebaut hat, ist nicht mehr bewohnbar. Mit ihm sind viele persönliche Erinnerungen und Dinge verloren gegangen, die sich niemals ersetzen lassen.“ Mehr als 11.000 Euro kamen zusammen – das Spendenziel wurde damit erreicht und der Aufruf geschlossen.

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