Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

Die Ukraine und Russland tauschen jeweils 205 Kriegsgefangene im von den USA vermittelten Austausch aus

16 Mai 2026

Ein Toter und viele Verletzte

16 Mai 2026

Putins Unterhändler feiert Partei als deutsche Hoffnung

16 Mai 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Deutschland»Was wir früher die „schlimmste Überschwemmung seit hundert Jahren“ nannten, ist heute nur noch die „schlimmste Überschwemmung seit einem Jahrzehnt“.
Deutschland

Was wir früher die „schlimmste Überschwemmung seit hundert Jahren“ nannten, ist heute nur noch die „schlimmste Überschwemmung seit einem Jahrzehnt“.

wochentlich.deBy wochentlich.de7 Oktober 2024Keine Kommentare3 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Was wir früher die „schlimmste Überschwemmung seit hundert Jahren“ nannten, ist heute nur noch die „schlimmste Überschwemmung seit einem Jahrzehnt“.
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

Friederike Otto wurde 1982 im norddeutschen Kiel geboren, studierte Physik in Potsdam und promovierte in Philosophie an der Freien Universität Berlin. Sie hat an der Universität Oxford gearbeitet und ist jetzt Professorin für Klimawissenschaften am Imperial College London. Als Klimaforscherin war sie eine der Autorinnen des Sachstandsberichts des Zwischenstaatlichen Gremiums für Klimaänderungen (IPPC) und prägte das noch junge Feld der Attributionsforschung, die die Auswirkungen der globalen Erwärmung auf bestimmte extreme Wetterereignisse untersucht.

Professor Otto, extreme Wetterereignisse gab es auch schon vor dem Klimawandel, mit dem wir heute konfrontiert sind. Was ist jetzt mit dem Klimawandel anders?
Extremes Wetter ist per Definition ungewöhnliches Wetter. Viele Wetterereignisse und vor allem Hitzewellen, die im letzten Jahrhundert als extrem galten – das heißt, die Wahrscheinlichkeit, dass sie überhaupt eintreten, lag vielleicht bei 0,01 Prozent – ​​ereignen sich heute alle zwei Jahre. Was wir früher die „schlimmste Überschwemmung seit hundert Jahren“ nannten, ist heute nur noch die „schlimmste Überschwemmung seit einem Jahrzehnt“.

Verschiedene Regionen auf der ganzen Welt kämpfen mit unterschiedlichen Arten extremer Wetterbedingungen. Konnten Sie Regionen identifizieren, die besonders stark betroffen sind?
Während viele Menschen in Deutschland immer noch glauben, in einer Art sicheren Paradies zu leben, in dem es keine tödlichen Wetterereignisse gibt, wird der globale Süden von schrecklichen Ereignissen heimgesucht Dürren. Allerdings sind die Unterschiede bei extremen Wetterereignissen tatsächlich relativ gering im Vergleich zu den dramatischen Unterschieden bei der Vulnerabilität – also dem Ausmaß, in dem manche Menschen unter den Wetterereignissen leiden. Menschen auf der ganzen Welt sterben in Hitzewellen, werden durch sintflutartige Regenfälle obdachlos oder verlieren in Dürrezeiten ihre Ernten. In Deutschland erhalten sie Soforthilfe vom Staat, in Somalia dagegen nicht.

Wie kann die Attributionsforschung dazu beitragen, uns besser auf künftige Extremwetterereignisse vorzubereiten?
Die Attributionsforschung zeigt, dass der Klimawandel bereits zu Veränderungen unseres Wetters geführt hat, etwa dass die Überschwemmungen in Mitteleuropa vor einem Monat nicht mehr nur einmal in einem Jahrhundert vorkommen, sondern mindestens doppelt so häufig. Gleichzeitig zeigt es, welche Menschen ihr Leben oder ihre Existenz verlieren – und warum. Beide Arten von Informationen sind unerlässlich, um widerstandsfähiger zu werden, und zeigen gleichzeitig, wie unglaublich teuer Versäumnisse in der Klimapolitik bereits sind und wer den Preis dafür zahlt.

Gibt es ein bestimmtes Land oder eine bestimmte Region, die Sie in Bezug auf den Umgang mit dem Klimawandel als besonders fortschrittlich bezeichnen würden?
Nein. Allerdings gibt es in bestimmten Bereichen Beispiele für gute Praxis – Pakistan beispielsweise verfügt über sehr gute Gesetze zur Klimagerechtigkeit. Und Paris ist die einzige Stadt der Welt, in der zumindest darüber gesprochen wird, dass eine Welt ohne private Autos viel lebenswerter wäre – ganz unabhängig vom Klimawandel.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

Merz‘ Pekinger Spagat – wer spricht für Deutschland in China? – POLITISCH

15 Mai 2026

Pistorius will mit der Ukraine neue Hightech-Waffen bauen

13 Mai 2026

Schneller als das Virus

13 Mai 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

Ein Toter und viele Verletzte

16 Mai 2026

Putins Unterhändler feiert Partei als deutsche Hoffnung

16 Mai 2026

Manuel Neuer erklärt Entscheidung für neuen FCB-Vertrag

16 Mai 2026

Walter „Waldi“ Lehnertz hat Erotik-Zimmer

16 Mai 2026

Neueste Beiträge

Nikotinbeutel werden laut WHO-Bericht „aggressiv“ an junge Menschen vermarktet

16 Mai 2026

Manuel Neuer | FC Bayern München: Torwart-Star verlängert Vertrag

16 Mai 2026

Tennis-Star sagt für Turnier in Hamburg ab

16 Mai 2026

Recent Posts

  • Die Ukraine und Russland tauschen jeweils 205 Kriegsgefangene im von den USA vermittelten Austausch aus
  • Ein Toter und viele Verletzte
  • Putins Unterhändler feiert Partei als deutsche Hoffnung
  • Manuel Neuer erklärt Entscheidung für neuen FCB-Vertrag
  • Walter „Waldi“ Lehnertz hat Erotik-Zimmer

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.