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Was sie aussagt und welche ideal ist

wochentlich.deBy wochentlich.de13 Mai 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Display

Bildwiederholrate: Was sie aussagt und welche ideal ist


13.05.2026 – 18:31 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Zwei Hände halten ein Smartphone: Die Bildwiederholrate wird in Hertz angegeben. (Quelle: IMAGO/Zoonar.com/Yuri Arcus peopleimages.com/imago)

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Hohe Bildwiederholraten liegen voll im Trend. Aber wie viel Hertz braucht ein Display wirklich? Alles Wichtige im Überblick.

Egal ob Fernseher, Monitor, Laptop, Tablet oder Smartphone, immer mehr Hersteller werben mit einer besonders hohen Bildwiederholrate. Die sorgt für eine flüssigere Darstellung und erhöht somit die Qualität bewegter Bilder etwa beim Gaming oder Videostreaming. Aber welche Raten sind überhaupt gängig und welcher Wert ist optimal?

Was die Bildwiederholrate bedeutet

Bei der Bildwiederholrate handelt es sich um einen in Hertz (Hz) angegebenen Wert, der aussagt, wie häufig das von einem Display dargestellte Bild pro Sekunde aktualisiert wird. Eine Rate von 60 Hz ist bei heutigen Geräten Standard. Dargestellte Inhalte werden dabei jede Sekunde 60 Mal aktualisiert. Für das menschliche Auge erscheint die Darstellung damit weitgehend flüssig.

Insbesondere im Office-Alltag reichen 60 Hz in der Regel völlig aus. Höhere Bildwiederholraten bringen hier kaum Vorteile. Dennoch sind höhere Raten wahrnehmbar und ermöglichen etwa ein flüssigeres Scrollen auf Webseiten. Texte bleiben dabei auch während der Scrollbewegung tendenziell besser lesbar.

  • Lesen Sie auch: Wie sich unter Android der Papierkorb leeren lässt
  • Bildschirm einstellen: Die ideale Farbtemperatur für Augen: So stellen Sie den Monitor ein

Diese Bildwiederholraten sind üblich

Gängige Bildwiederholraten sind neben den bereits genannten 60 Hz etwa auch 90 Hz, 120 Hz, 144 Hz oder 165 Hz. Bei Gaming-Monitoren sind manchmal auch noch höhere Werte wie 240 Hz, 360 Hz oder mehr anzutreffen. Echte Vorteile bringt das allerdings nur für Gaming-Profis, die ihre Reaktionszeiten in Wettkampfsituationen auf ein absolutes Minimum verkürzen wollen.

Für reguläre Nutzer sind hingegen schon 120 bis 144 Hz ausreichend. Die Darstellung ist dabei sichtbar flüssiger als bei 60 Hz und erweist sich bei Betrachtung bewegter Inhalte wie Videostreams, Spiele oder das Scrollen durch Apps oder Webseiten als angenehmer. Bei noch höheren Werten sind die Unterschiede hingegen kaum noch wahrnehmbar.

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Eine hohe Bildwiederholrate braucht mehr Leistung

Bei der Auswahl der Bildwiederholrate ist zu beachten, dass höhere Raten mehr Rechenleistung erfordern und den Energiebedarf in die Höhe treiben. Beim Gaming sind die Auswirkungen besonders spürbar. Eine Verdopplung der Rate bedeutet dabei, dass der Grafikprozessor pro Sekunde doppelt so viele Bilder rendern muss und damit die doppelte Leistung benötigt.

Bei Mobilgeräten ziehen hohe Bildwiederholraten auch verkürzte Akkulaufzeiten nach sich. Wer also mit seinem Smartphone oder Laptop möglichst lange abseits der Steckdose auskommen will, sollte die Bildwiederholrate in den Einstellungen des Betriebssystems auf 60 Hz begrenzen.

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