Huawei Watch Fit 5 und 5 Pro im Test
Viel Smartwatch für wenig Geld
27.05.2026 – 15:23 UhrLesedauer: 4 Min.

Huawei bringt zwei neue Modelle seiner Watch-Fit-Serie auf den Markt. t-online hat die Smartwatches getestet – und verrät, welche sich wirklich lohnt.
Smartwatches gehören inzwischen für viele Menschen zu den technischen Geräten, die sie im Alltag begleiten. Im Gegensatz zur klassischen Uhr können sie viel mehr als nur die Zeit anzeigen. Man kann Nachrichten und Anrufe empfangen, Gesundheitsdaten messen und sportliche Aktivitäten aufzeichnen.
Die Smartwatches des chinesischen Herstellers Huawei sind auf dem Markt inzwischen recht etabliert – auch, weil sie im Vergleich zur Konkurrenz relativ günstig sind, aber trotzdem viel Leistung bieten. t-online hat die zwei neuen Modelle der Watch Fit-Serie getestet: die Watch Fit 5 und die Watch Fit 5 Pro.
Watch Fit 5-Serie: Design und Einrichtung
Die Verpackungen der Smartwatches machen einen hochwertigen Eindruck: schlicht, sauber gestaltet und insgesamt deutlich edler, als man es in dieser Preisklasse vielleicht erwarten würde. Etwas verwirrend ist allerdings der Hinweis direkt nach dem Auspacken: Huawei rät davon ab, die Uhr beim Duschen oder Baden zu tragen. Das überrascht, schließlich bewirbt der Hersteller insbesondere die Pro-Version sogar mit Freediving-Funktionen bis 40 Meter. Hier wäre eine klarere Erklärung sinnvoll gewesen, welche Arten von Wasserkontakt tatsächlich problematisch sind.
Im direkten Vergleich zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den beiden Modellen. Die Watch Fit 5 Pro wirkt größer und insgesamt etwas massiver. Gerade an schmaleren Handgelenken trägt sie dadurch etwas klobiger auf und sitzt nicht ganz so angenehm. Die normale Watch Fit 5 erscheint dagegen etwas eleganter und dezenter am Arm. Sie erinnert, wie schon ihr Vorgänger, vom Design sehr an die berühmten Modelle des Konkurrenten Apple.

Auch bei den Armbändern setzt Huawei auf unterschiedliche Ansätze: Die Pro-Version kommt mit einem leichten Kunststoffarmband samt Klettverschluss, das sich besonders schnell und unkompliziert anlegen lässt. Die Standard-Version nutzt dagegen ein klassisches Silikonarmband mit herkömmlichem Verschluss. Dieses fühlt sich auf der Haut etwas angenehmer und hochwertiger an, während die Pro-Variante beim Komfort im Alltag vor allem durch ihre Flexibilität punktet.
Die Einrichtung der Uhren gelingt unkompliziert. Nach einem langen Druck auf das seitliche Rädchen startet die Smartwatch direkt mit der Sprachauswahl. Anschließend scannt man per Smartphone einen QR-Code, über den sich die Huawei-Health-App herunterladen lässt – sie ist für die Nutzung der Geräte zwingend erforderlich. In der App meldet man sich entweder mit einem bestehenden Huawei-Konto an oder erstellt ein neues Benutzerkonto.
Einfache Einrichtung, nervige Hinweise
Praktisch: Huawei erlaubt die Synchronisierung mit anderen Gesundheitsplattformen. Im Test funktionierte die Verbindung mit dem iPhone problemlos. Dennoch bleibt Huawei bei einigen Funktionen traditionell etwas stärker auf das eigene Ökosystem ausgerichtet. Interessenten mit iPhone oder Smartphones mit Android-Betriebssystem sollten daher prüfen, ob alle gewünschten Funktionen verfügbar sind.
Die Bedienung beider Geräte ist recht einfach und intuitiv, vor allem, wenn man schon einmal eine Smartwatch bedient hat. Mit einem Klick auf das seitliche Rädchen kommt man zum Menü und kann dort den entsprechenden Menüpunkt auswählen. Die Benutzeroberfläche reagiert insgesamt schnell und flüssig. Einige Menüs wirken allerdings etwas überladen, da Huawei sehr viele Gesundheits- und Sportfunktionen unterbringen möchte.
