Bakterien im Meerwasser
Spanische Behörden sperren beliebten Badestrand
27.05.2026 – 18:04 UhrLesedauer: 1 Min.
Die Behörden auf Teneriffa greifen durch. Nach erhöhten Bakterienwerten herrscht in einem populären Urlaubsort jetzt ein Badeverbot.
Behörden auf Teneriffa haben den beliebten Badestrand „La Pinta“ in Costa Adeje im Südwesten der Kanareninsel geschlossen. Laut einem Bericht des „Daily Express“ reagierten die Behörden damit auf erhöhte Bakterienwerte im Meerwasser.
Bei den festgestellten Bakterien handelt es sich um sogenannte Enterokokken-Bakterien. Enterokokken sind natürliche Darmbakterien, die Menschen bei der Verdauung helfen. Gelangen diese Bakterien allerdings in andere Bereiche des Körpers können sie unter anderem Harnwegsinfektionen, Blutvergiftungen oder Herzbeutelentzündungen verursachen. Dies kann insbesondere für Menschen mit geschwächtem Immunsystem wie Ältere, Kranke oder Babys gefährlich werden.
Seit dem 14. Mai herrscht darum am beliebten Badestrand ein Schwimmverbot. Absperrungen, Hinweisschilder und rote Flaggen weisen auf das Verbot hin. Die Behörden führen kontinuierlich weitere Untersuchungen durch, berichtet der „Daily Express“. Erst wenn die Bakterienwerte wieder unauffällig sind, soll das Badeverbot aufgehoben werden.
Costa Adeje gilt als eine der beliebtesten touristischen Ziele auf Teneriffa. Auch bei deutschen Touristen genießt der Badeort große Beliebtheit.
