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Finanzen

Wann drohen Bahnstreiks? GDL-Chef äußert sich

wochentlich.deBy wochentlich.de20 Dezember 2023Keine Kommentare2 Mins Read
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Wann drohen Bahnstreiks? GDL-Chef äußert sich
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Wann drohen Bahnstreiks? GDL-Chef äußert sich


20.12.2023 – 08:34 UhrLesedauer: 1 Min.

Claus Weselsky: Der GDL-Chef fordert neue Verhandlungen mit der DB. (Quelle: Reuters)

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Im Bahnverkehr wird es wohl im Januar turbulent. GDL-Chef Weselsky erneuert seine Forderungen an die Deutsche Bahn.

Der Chef der Lokführergewerkschaft, Claus Weselsky, hat unbefristete Streiks ausgeschlossen. „Warum soll ich denn unbefristeten Streik machen, wenn die Wirksamkeit unserer Maßnahmen für jeden erkennbar ist?“, sagte Weselsky am Mittwoch im Deutschlandfunk. Er bekräftigte, bis zum 7. Januar werde es keine Streiks geben. „Ab dem 8. werden wir aber welche durchführen, sofern sich das Management der DB AG nicht besinnt.“

Bislang habe der Bahnvorstand allerdings noch nicht für neue Verhandlungen angeklopft. „Um wieder in Verhandlungen zu kommen, hat die Arbeitgeberseite ein Angebot zu machen“, forderte Weselsky. Dabei müsse die Absenkung der Arbeitszeit im Vordergrund stehen wie auch der Tarifvertrag für die Fahrdienstleiter und der Rahmentarifvertrag für die Fahrzeuginstandhaltung.

Ergebnis der Urabstimmung

Am Dienstagnachmittag war das Ergebnis der Urabstimmung bekannt geworden. Eine klare Mehrheit der Gewerkschaftsmitglieder sprach sich dabei für längere Arbeitskämpfe aus. Damit sind unbefristete Streiks nun möglich. Doch Weselsky hatte bereits nach der Verkündung gesagt, nicht unbefristet streiken zu wollen. Mehr dazu lesen Sie hier.

In der diesjährigen Tarifrunde haben die Lokführer bislang zweimal ihre Arbeit niedergelegt und damit den Bahn-Verkehr weitgehend zum Erliegen gebracht. Die Gewerkschaft hatte Ende November die Gespräche mit dem Staatskonzern für gescheitert erklärt. Größter Streitpunkt ist die von der GDL geforderte Arbeitszeitverkürzung von 38 auf 35 Stunden pro Woche für Schichtarbeiter bei vollem Lohnausgleich. Dazu verlangt sie 555 Euro mehr im Monat sowie eine Inflationsausgleichsprämie von 3.000 Euro.

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