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Waldbrand in der Wahner Heide: Munitionsverdacht erschwert Löscharbeiten

wochentlich.deBy wochentlich.de7 Juli 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Waldbrand in der Wahner Heide: Munitionsverdacht erschwert Löscharbeiten
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Brand in der Wahner Heide

Munitionsverdacht am Flughafen Köln/Bonn erschwert Löscharbeiten

07.07.2026 – 01:07 UhrLesedauer: 2 Min.

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Hubschrauber im Einsatz: Am Flughafen Köln/Bonn brennt ein Waldgebiet.

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In der Wahner Heide neben dem Airport Köln-Bonn lodert ein Waldbrand. Die Feuerwehr darf die Fläche jedoch nicht betreten.

In der Wahner Heide direkt neben dem Flughafen Köln-Bonn ist am Montagabend ein Waldbrand ausgebrochen. Rund 200 Einsatzkräfte waren im Einsatz. Wegen eines Munitionsverdachts durften sie die brennende Fläche nicht betreten und bekämpften das Feuer von sicheren Waldwegen aus.

Gegen 17 Uhr wurde der Feuer- und Rettungsleitstelle des Rheinisch-Bergischen Kreises gemeldet, dass es in der Wahner Heide auf dem Gebiet der Stadt Rösrath rauchte. Die Leitstelle schickte zunächst den Löschzug Rösrath. Beim Eintreffen der ersten Kräfte wurde ein Vegetationsbrand in einem Waldgebiet entdeckt. Am späten Abend brannten dort nach Angaben der Feuerwehr Rösrath rund 500 Quadratmeter Waldfläche. In einer früheren Mitteilung auf Instagram war zunächst noch von 200 Quadratmetern die Rede gewesen.

Weil dort Munition womöglich nicht auszuschließen war, entschied die Einsatzleitung, zur eigenen Sicherheit niemanden in das Gebiet zu schicken. Aus dem gesamten Rheinisch-Bergischen Kreis wurden Kräfte nachalarmiert. Für die Löscharbeiten wurde ein Hubschrauber der Polizei NRW mit einem sogenannten „Bambi Bucket“ hinzugezogen. Wegen der einsetzenden Dunkelheit konnte der Flugbetrieb allerdings nicht fortgeführt werden.

Feuerwehr kreist Brand von Waldwegen aus ein

Die Feuerwehr arbeitete mit einer sogenannten Regnerkette. „Dabei wird das Feuer von sicheren Waldwegen aus eingekreist und eine weitere Ausbreitung verhindert“, hieß es. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestehe derzeit nicht. Über die Warn-App Nina sprach der Rheinisch-Bergische Kreis dennoch eine Gefahreninformation aus: Der Bereich soll gemieden und nicht betreten werden. Zudem könne es zu Geruchsbelästigung kommen; Fenster und Türen sollten geschlossen gehalten und Lüftungsanlagen ausgeschaltet werden. Die Bevölkerung solle auf Durchsagen von Polizei und Feuerwehr achten und den Anweisungen der Einsatzkräfte folgen. Tiere in der Umgebung brachten ihre Besitzer in Sicherheit.

Die Bundeswehr war mit einem Vertreter vor Ort, um zu prüfen, wie das Gebiet gefahrlos geräumt werden könnte.

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Bastian Eltner, Leiter der Feuerwehr Rösrath, erklärte die Vorgehensweise: „Der Schutz der Natur und der Eigenschutz unserer Einsatzkräfte stehen bei dieser Einsatzlage gleichermaßen im Fokus. Wir müssen hier sehr besonnen vorgehen. Solange eine Gefährdung durch mögliche Munition nicht ausgeschlossen werden kann, werden wir keine Einsatzkräfte in diesen Bereich schicken. Unsere Einsatztaktik ist darauf ausgerichtet, eine weitere Ausbreitung zu verhindern und gleichzeitig unsere Einsatzkräfte bestmöglich zu schützen.“

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