Aber wer war an Bord?
Militärmaschine im „Air Force One“-Look landet in Düsseldorf
04.08.2026 – 16:48 UhrLesedauer: 2 Min.
Eine Maschine im Stil der Air Force One löst am Düsseldorfer Flughafen Aufsehen aus. Woher sie kam und was sie dort wollte, ist bis heute nicht beantwortet.
Bereits am 6. Juli hat eine US-Militärmaschine den Düsseldorfer Flughafen angeflogen – ohne dass der Grund dafür bekannt ist. Die Boeing C-40B trägt eine Bemalung wie die Präsidentenmaschine „Air Force One“ und wird für den Transport ranghoher Militärs und Politiker eingesetzt. „Plane.Rock“ hatte ein Foto des Fliegers auf Instagram gepostet, die „Rheinische Post“ zunächst berichtet.
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Bei der Maschine handelte es sich um die militärische Version einer Boeing 737-700. Auf dem Rumpf stand in großen Buchstaben „United States of America“ – das Präsidenten-Siegel fehlte jedoch. Im Vergleich mit der umgebauten Boeing 747 des US-Präsidenten Donald Trump wirkt die C-40B deutlich kleiner.
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Flugzeug mit „United States of America“-Schriftzug in Düsseldorf gelandet
Laut Flugdaten der Plattform „Flightaware“ tauchte die Maschine am 6. Juli um 7.02 Uhr über dem Atlantik auf, rund 400 Kilometer vor der irischen Küste. Offenbar wurde der Transponder erst dort eingeschaltet. Der Flug führte dann über Irland, Großbritannien und die Niederlande, bis die Maschine kurz vor 9 Uhr in Düsseldorf landete.
Bereits am Folgetag hob sie wieder ab und flog zunächst zum Luftwaffenstützpunkt Ramstein in Rheinland-Pfalz, noch am selben Tag weiter nach Lakenheath in Großbritannien, nordöstlich von Cambridge. In den darauffolgenden Tagen absolvierte die Maschine mehrere Flüge innerhalb Großbritanniens. Am 11. Juli verschwand sie in den Mittagsstunden an genau jener Stelle über dem Atlantik westlich von Irland, an der sie Tage zuvor erstmals aufgetaucht war.
