Vor der Berlin-Wahl 2026
Sterndemo: Großes Bündnis will durch die Straßen ziehen
17.08.2026 – 09:47 UhrLesedauer: 1 Min.
Vier Wochen vor der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus plant ein breites Bündnis eine Sterndemo. Dabei werden große Teile der Stadt gesperrt.
Am 12. September 2026 wollen mehr als 80 Organisationen, Initiativen und Gewerkschaften gemeinsam durch Berlin ziehen. Das Bündnis kündigte die Sterndemonstration in einer Pressemitteilung an.
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Der Termin ist bewusst vier Wochen vor der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus gewählt. Unter dem Motto „Zeit, dass sich was dreht!“ fordern die Veranstalter einen Politikwechsel für Berlin – für Demokratie, gesellschaftlichen Zusammenhalt, queerfeministische Politik sowie eine solidarische und klimagerechte Stadt. Zum Bündnis gehören unter anderem Fridays for Future Berlin, ver.di, der ADFC, die Initiative „A100 wegbassen“, Queermany und die Omas gegen Rechts.
Große Abschlusskundgebung vor dem Roten Rathaus
Sieben Demozüge starten aus verschiedenen Richtungen und bündeln unterschiedliche Themen: soziale Teilhabe, Demokratieschutz, queerfeministische Politik, nachhaltige Mobilität, Klimagerechtigkeit und Fahrradkundgebungen mehrerer Initiativen. Um 16 Uhr sollen alle Züge vor dem Roten Rathaus zusammentreffen. Laut dem Versammlungskalender ziehen die Teilnehmer vor allem durch Straßen in den Bezirken Mitte, Pankow und Charlottenburg. Diese werden zeitweise gesperrt.
Als Antrieb nennt das Bündnis wachsende Ungleichheit, Angriffe auf Menschenrechte, Rechtsextremismus sowie queer- und frauenfeindliche Gewalt. Annkatrin Schwirten von Fridays for Future Berlin sagte: „Berlin kann eine Stadt werden, in der Menschen keine Zukunftsängste haben, nicht unter hohen Mieten leiden und die Angst vor Anfeindungen von Solidarität abgelöst wird.“