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You are at:Home»Gesundheit»Vitamin-D-Mangel und Bauchfett sind gerade im Alter ein Risiko
Gesundheit

Vitamin-D-Mangel und Bauchfett sind gerade im Alter ein Risiko

wochentlich.deBy wochentlich.de8 August 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Vitamin-D-Mangel und Bauchfett sind gerade im Alter ein Risiko
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Vor allem bei zu viel Bauchfett

Dieser häufige Vitaminmangel könnte das Leben verkürzen


08.08.2026 – 11:17 UhrLesedauer: 3 Min.

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Übergewicht schadet dem Körper, erst recht im Zusammenspiel mit anderen ungesunden Einflüssen. (Quelle: Alexandr Muşuc/Thinkstock by Getty-Images-bilder)

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Bauchfett und ein Mangel an einem bestimmten Vitamin: Laut einer neuen Studie kann diese Kombination für Menschen ab 50 äußerst riskant sein.

Ein Übermaß an Körperfett belastet die Gesundheit, das ist schon lange bekannt. Ungünstig wirkt sich insbesondere das Viszeralfett aus, das sich im Bauchraum um die Organe ansammelt. Unter anderem steht es mit Stoffwechselstörungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und einer höheren Sterblichkeit in Verbindung.

Eine kürzlich erschienene Untersuchung legt nun nahe, dass das Bauchfett insbesondere für eine bestimmte Personengruppe gefährlich ist: Menschen jenseits der 50, die unzureichend mit Vitamin D versorgt sind. Solch ein Mangel betrifft nicht gerade wenige. Im Alter bildet der Körper weniger Vitamin D, erst recht bei denjenigen, die sich wenig im Freien aufhalten.

  • Vitamin D: So lässt sich der Bedarf decken und ein Mangel erkennen
  • Blutuntersuchung: Vitamin-D-Test – wann die Krankenkasse die Kosten übernimmt

Mehr als 5.500 Menschen sechs Jahre beobachtet

Die Studie basiert auf Daten von 5.520 Frauen und Männern aus England im Alter von mindestens 50 Jahren. Das Durchschnittsalter der Teilnehmer lag bei knapp 67 Jahren. Die Wissenschaftler erfassten bei ihnen unter anderem den Taillenumfang und den Vitamin-D-Spiegel im Blut. Dabei stuften sie einen Taillenumfang von mehr als 102 Zentimetern bei Männern und mehr als 88 Zentimetern bei Frauen als ausgeprägtes Bauchfett ein. Vitamin-D-Werte über 50 Nanomol pro Liter werteten die Forscher als ausreichend, Werte zwischen 30 und 50 als unzureichend und Werte bis 30 als Mangel.

Anschließend wurden die Teilnehmer anhand ihres Taillenumfangs und ihrer Vitamin-D-Werte in verschiedene Gruppen eingeteilt. Zunächst bildete das Forschungsteam zwei Gruppen: Menschen mit und ohne ausgeprägtes Bauchfett. Innerhalb dieser beiden Gruppen betrachteten sie dann jeweils Menschen mit ausreichender, unzureichender oder mangelhafter Vitamin-D-Versorgung. So konnten sie beispielsweise Personen ohne Bauchfett und mit guten Vitamin-D-Werten direkt mit jenen vergleichen, die viel Bauchfett und gleichzeitig einen Vitamin-D-Mangel hatten.

Übrigens

Je mehr Fett sich im Bauchraum ansammelt, desto niedriger ist im Durchschnitt der Vitamin-D-Spiegel im Blut. Das könnte unter anderem daran liegen, dass Vitamin D verstärkt im Fettgewebe gespeichert wird. Dann ist zwar Vitamin D im Körper vorhanden, steht aber im Blut und anderen Geweben weniger zur Verfügung – was einen Mangel begünstigen könnte.

Teilnehmer wurden sechs Jahre lang beobachtet

Der gesundheitliche Verlauf aller Gruppen wurde über sechs Jahre verfolgt. Ob und wann jemand in diesem Zeitraum starb, konnten die Forscher anhand des britischen nationalen Sterberegisters nachvollziehen. Insgesamt starben während der Beobachtungszeit 419 der 5.520 Teilnehmer, also rund 7,6 Prozent.

Allerdings – und das ist der entscheidende Punkt – gab es nicht in allen Gruppen gleich viele Todesfälle. Die meisten ereigneten sich in der Gruppe derjenigen, die sowohl einen zu großen Taillenumfang als auch einen Vitamin-D-Mangel hatten. Ihr statistisches Sterberisiko lag während der sechsjährigen Beobachtungszeit zu 123 Prozent höher als das der Teilnehmer, die weder viel Bauchfett noch einen Vitamin-D-Mangel aufwiesen.

Einfach gesagt: Das Sterberisiko der Teilnehmer mit übermäßigem Bauchfett und Vitamin-D-Mangel war mehr als doppelt so hoch wie das der Menschen mit vergleichsweise wenig Bauchfett und ausreichend Vitamin D.

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