Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

Prozess aktuell – Gina H. wegen Video in Erklärungsnot

7 August 2026

Punica: Kultgetränk verschwindet für immer

7 August 2026

Rußpartikelfilter: Umrüsten gibt Geld vom Staat

7 August 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Gesundheit»Campylobacter: Intensive Hühnerhaltung erhöht Infektionsrisiko
Gesundheit

Campylobacter: Intensive Hühnerhaltung erhöht Infektionsrisiko

wochentlich.deBy wochentlich.de7 August 2026Keine Kommentare3 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Campylobacter: Intensive Hühnerhaltung erhöht Infektionsrisiko
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

Campylobacter-Infektionen

Mehr Durchfallerkrankungen wegen intensiver Hühnerhaltung


07.08.2026 – 17:19 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Intensive Hühnerhaltung (Symbolbild): Wenn Nutztiere in großer Zahl dicht an dicht leben, kann sich dies auch massiv auf das Gesundheitsrisiko des Menschen auswirken. (Quelle: Hispanolistic/getty-images-bilder)

Jetzt neu bei t-online:

Schriftgröße anpassen!

Campylobacter-Bakterien sind mittlerweile weltweit die häufigste bakterielle Ursache für Durchfall. Das liegt wohl auch an unseren Essgewohnheiten.

Laut einer neuen Studie der Universität Oxford könnte die weltweite Ausweitung der intensiven Hühnerhaltung dazu beitragen, dass der Mensch ein erhöhtes Risiko hat, sich mit Durchfallerregern der Gattung Campylobacter zu infizieren. Denn die Bakterien finden in den großen Geflügelbeständen veränderte Umweltbedingungen vor, die ihre Entwicklung und Ausbreitung beschleunigen und ihre Übertragung auf den Menschen wahrscheinlicher werden lassen.

Mehr wissen

Beim Menschen äußert sich eine Campylobacter-Infektion typischerweise durch Bauchschmerzen und wässrigen, mitunter blutigen Durchfall. Für gewöhnlich dauert die Erkrankung bis zu eine Woche an. In Deutschland werden 60.000 bis 70.000 Fälle pro Jahr gemeldet, die überwiegend in der warmen Jahreszeit (von Juni bis September) auftreten.

Immer mehr Hühner, veränderte Bedingungen

Campylobacter-Bakterien kommen in der Natur praktisch überall vor. Sie leben hauptsächlich im Verdauungstrakt von Tieren und sind zwischen Tier und Mensch übertragbar. Hauptinfektionsquelle für den Menschen sind unzureichend erhitztes oder kontaminiertes Geflügelfleisch und daraus hergestellte Produkte.

Seit den 1960er-Jahren hat sich die Zahl der Hühner weltweit auf rund 31 Milliarden Tiere versiebenfacht. Heute machen sie etwa 70 Prozent der gesamten Vogelbiomasse aus. Die intensive Geflügelhaltung ermöglicht zwar die günstige Produktion von tierischem Protein, schafft aber zugleich ideale Bedingungen für Krankheitserreger wie Campylobacter-Bakterien.

Um zu untersuchen, wie sich diese Veränderungen auf die Ausbreitung von Campylobacter-Infektionen auswirken, analysierte ein Forschungsteam fast 2.800 Genome der Bakterien aus Hühnern und Wildvögeln aus 30 Ländern. Ein Genom ist das gesamte Erbgut eines Lebewesens oder Virus.

Bakterien passen sich an neue Bedingungen an

Die genetischen Analysen ergaben: Die Bewegung der Bakterien zwischen verschiedenen Wirten hat im Vergleich zu früher um das Hundertfache zugenommen. Bakterienstämme, die einst vor allem bei Wildvögeln vorkamen, konnten sich in den heutigen großen Hühnerbeständen leicht ausbreiten, vermischen und neue Eigenschaften entwickeln, die ihnen das dauerhafte Überleben innerhalb der Bestände sichern.

Dank der neu erworbenen Eigenschaften sind die Bakterien unter anderem beweglicher, widerstandsfähiger gegenüber oxidativem Stress und unempfindlicher (resistenter) gegenüber Antibiotika. Solche Antibiotikaresistenzen könnten Infektionen beim Menschen künftig schwerer behandelbar machen.

Neue Wege zur Eindämmung neuer Risiken nötig

Die intensive Geflügelhaltung hat demnach direkte Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit. Sam Sheppard, Professor an der Universität Oxford und Leiter der Studie, drückt es so aus: „Unsere Ergebnisse liefern neue Belege dafür, dass vom Menschen verursachte Umweltveränderungen die Ausbreitung von Infektionskrankheiten begünstigen können.“

Die aus der Studie gewonnenen Erkenntnisse können dazu beitragen, Biosicherheitsmaßnahmen in der Geflügelhaltung weiterzuentwickeln und die Ausbreitung von auf den Menschen übertragbaren und antibiotikaresistenten Bakterien künftig besser einzudämmen.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

Gesunde Ernährung in der Schwangerschaft: Diese Lebensmittel sind tabu

7 August 2026

Essig gegen Fußpilz: Was das Hausmittel bringt

7 August 2026

Wie lange ist Alkohol im Urin nachweisbar?

7 August 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

Punica: Kultgetränk verschwindet für immer

7 August 2026

Rußpartikelfilter: Umrüsten gibt Geld vom Staat

7 August 2026

Sonnenfinsternis im August: Genaue Uhrzeit des Himmelsspektakels

7 August 2026

Alemannia Aachen verpflichtet Offensivspieler Nathan Bitumazala

7 August 2026

Neueste Beiträge

Erste Bundesländer setzen Lkw-Sonntagsfahrverbot aus

7 August 2026

Dieser Star könnte in Klopps DFB-Team passen

7 August 2026

Was deutsche Moderatoren verdienen sollen

7 August 2026

Recent Posts

  • Prozess aktuell – Gina H. wegen Video in Erklärungsnot
  • Punica: Kultgetränk verschwindet für immer
  • Rußpartikelfilter: Umrüsten gibt Geld vom Staat
  • Sonnenfinsternis im August: Genaue Uhrzeit des Himmelsspektakels
  • Alemannia Aachen verpflichtet Offensivspieler Nathan Bitumazala

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.