Arbeiter und Anwohner wurden beobachtet, wie sie Fische aus dem Wasser holten, als die Temperaturen in der Hauptstadt auf fast 45 Grad Celsius stiegen. Die genauen Todesursachen haben die Behörden noch nicht bestätigt, doch anhaltende Hitze und ein sinkender Sauerstoffgehalt im warmen Wasser werden oft mit solchen Vorfällen in Verbindung gebracht. Die Szene machte den wachsenden Umweltdruck deutlich, der durch wiederholte Hitzewellen in ganz Nordindien entsteht.
Das India Meteorological Department warnte, dass in den kommenden Tagen in Delhi und den Nachbarstaaten Uttar Pradesh und Haryana weiterhin heiße Bedingungen zu erwarten seien. Indien spricht offiziell von einer Hitzewelle, wenn die Temperaturen in den Ebenen 40 Grad Celsius überschreiten.
Klimaforscher sagen, dass steigende globale Temperaturen Hitzewellen in ganz Südasien länger und intensiver machen. In den letzten Jahren haben Schulen vorzeitig geschlossen, die Arbeit im Freien wurde auf die Nachtstunden verlagert und in mehreren Städten wurden Notkühlunterkünfte eröffnet, um gefährdete Bewohner in Zeiten extremer Hitze zu schützen.
