Polizei stellt wichtigen Punkt klar
Nach „Aktenzeichen XY …“: Verwirrung um gesuchten Jogger
18.09.2026 – 10:59 UhrLesedauer: 2 Min.
Nach einem Missbrauchsfall bei „Aktenzeichen XY“ beschäftigen die Ermittler viele Fragen zu einem Zeugen aus dem Raum Köln. Seine Beschreibung ähnelt der des Täters auffällig.
Die Ausstrahlung eines Missbrauchsfalls in der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY… ungelöst“ am 9. September scheint bei vielen Zuschauern zu Verwirrungen geführt zu haben. Das ZDF meldete sich mit einer Klarstellung zu dem Fall.
Nach der Ausstrahlung des Falls meldeten sich zahlreiche Zuschauer bei den Ermittlern. Im Mittelpunkt vieler Hinweise stand der Jogger, der am Tattag in der Nähe des Tatorts gesehen worden war und angegeben haben soll, aus dem Raum Köln beziehungsweise Frechen zu stammen.
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Beschreibung von Zeuge und Täter führte zu Verwechslungen
Der Fall ereignete sich im Juni 2025 bei Oberdürenbach im Landkreis Ahrweiler. Während einer Kindergeburtstagsfeier in einem Waldgebiet wurde ein siebenjähriges Mädchen von einem unbekannten Mann sexuell missbraucht.
Bereits vor der Tat hatten Zeugen in der Umgebung einen Jogger gesehen. Weil dessen Beschreibung in mehreren Punkten der des später gesuchten Täters ähnelte, blieb nach der TV-Ausstrahlung offenbar unklar, ob von derselben Person die Rede war.
Auch das ZDF erklärte, der Unterschied zwischen beiden Männern sei in der Sendung womöglich nicht deutlich genug geworden.
Polizei geht von zwei verschiedenen Männern aus
Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal ist nach Angaben der Ermittler die Gesichtsbehaarung. Das Opfer beschrieb den Täter demnach eindeutig mit einem Schnauzbart.
Auch der gesuchte Jogger soll einen Schnauzbart getragen haben. Zeugen beschrieben bei ihm jedoch zusätzlich einen Dreitagebart. Unter anderem deshalb geht die Polizei derzeit davon aus, dass es sich um zwei verschiedene Personen handelt.
Der Jogger könnte für die Ermittlungen dennoch wichtig sein. Die Polizei sucht ihn weiterhin als Zeugen und hofft auf Hinweise zu seiner Identität.
