Tarifstreit im Einzelhandel

Erneuter Streik: Diese Bekleidungsgeschäfte sind betroffen

11.06.2026 – 19:12 UhrLesedauer: 1 Min.

Jeans im Regal eines Bekleidungsgeschäfts (Symbolbild): Verschiedene Läden in Bremen und Niedersachsen sollen bestreikt werden. (Quelle: Darren Baker/imago)

Verdi zieht Konsequenzen: Bei der zweiten Verhandlungsrunde haben die Arbeitgeber ein aus Sicht der Gewerkschaft unzureichendes Angebot vorgelegt. Es wird erneut gestreikt.

Verdi hat Beschäftigte in Bekleidungsgeschäften in Niedersachsen und Bremen zu einem Warnstreik aufgerufen. Die Gewerkschaft begründet den Schritt damit, dass die Arbeitgeber bei der zweiten Verhandlungsrunde für den Tarifvertrag im Einzelhandel ein unzureichendes Angebot vorgelegt hätten. Die Beschäftigten sollen am Freitag die Arbeit niederlegen.

Die Arbeitgeberseite hatte ohne weiteren Kommentar ein Angebot bekanntgegeben: Es sieht eine Entgelterhöhung von zwei Prozent ab November sowie weitere 1,5 Prozent ab August 2027 vor – bei einer Laufzeit von 24 Monaten.

Streik in Bremen: Das fordern die Arbeitnehmer

Verdi fordert hingegen sieben Prozent oder mindestens 225 Euro mehr pro Monat sowie 150 Euro mehr für Auszubildende. Zusätzlich verlangt die Gewerkschaft einen Mindestlohn von 14,90 Euro und eine Laufzeit von nur zwölf Monaten. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 6. Juli in Hannover angesetzt.

In Bremen sind vom Streik der Beschäftigten im Textileinzelhandel die H&M-Filiale Obernstraße, Waterfront, Weserpark, Posthausen und Bremerhaven betroffen.

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