Smartphone-Tipps
Verbesserungsvorschläge in Google Maps geben und Geld verdienen?
Aktualisiert am 15.05.2026 – 07:38 UhrLesedauer: 2 Min.
Manchmal hat man eine bessere Idee als Google Maps und kann den Kartendienst unterstützen. Bringt das Geld? Hier gibt’s die Antwort.
Mit Verbesserungsvorschlägen in Google Maps lässt sich die Kartenqualität steigern. Nutzer melden Fehler oder fügen neue Details hinzu und sind Teil des Local-Guides-Programms. Aktive Mitwirkende können Punkte verdienen. Welche Belohnungen es noch gibt, erklärt dieser Beitrag.
Wie funktioniert das Local-Guide-Programm?
Um Local Guide zu werden, meldet man sich über die Google-Maps-App an und trägt aktiv dazu bei. Zu den aktiven Tätigkeiten gehören Foto-Uploads, das Schreiben von Bewertungen, die Korrektur von Öffnungszeiten oder die Verbesserung von Routen.
Jeder Beitrag bringt Punkte, gestaffelt nach Wertigkeit. Eine Bewertung bringt beispielsweise zehn Punkte, Fotos geben 50 Punkte. Ab Level vier werden Perks freigeschaltet, von denen der Nutzer profitiert. Dazu gehören beispielsweise mehr Google-Drive-Speicher oder Einladungen zu besonderen Events.
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Indirekte Verdienstmöglichkeiten mit Google Maps
Die Verbesserungsvorschläge selbst bringen kein Geld. Wer Geld mit Google Maps verdienen möchte, kann dies auf indirektem Weg versuchen. Ab Level vier ist es möglich, die eigenen Bewertungen und Rezensionen bei Google Maps anzeigen zu lassen. Je erfahrener ein Nutzer ist, desto mehr Einkommensmöglichkeiten tun sich auf.
So ist es beispielsweise denkbar, für Unternehmen Google-Business-Profile aufzubauen und Bewertungen zu managen oder Fotos für ein Unternehmen hinzuzufügen. Auch Affiliate-Ansätze sind denkbar, durch die Erstellung von Maps-basierten Guides mit Links zu speziellen Produkten und Hotels.
Wichtig ist, dass Fake-Bewertungen oder Veränderungen verboten sind und Sperrungen zufolge haben.
Wie reicht man Verbesserungsvorschläge in Google Maps ein?
Auch wenn es kein Geld dafür gibt, ist es sinnvoll, Verbesserungsvorschläge in Google Maps einzureichen. Man unterstützt dadurch andere Menschen, die sich an Maps orientieren. Um eine Veränderung vorzunehmen, sucht man zunächst den entsprechenden Ort oder das Unternehmen in Maps. In der Detailansicht gibt es dann den Button „Änderung vorschlagen“.
Wer darauf klickt, kommt in ein Auswahlmenü und kann jetzt entscheiden, ob grundlegende Informationen geändert oder der Ort als dauerhaft geschlossen markiert werden soll.
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Wenn die Bearbeitung gewählt wurde, lassen sich Namen, Kategorie und Kartenstandort sowie Öffnungszeiten verändern. Es ist hilfreich, die Angaben mit einem Foto zu bestätigen, da Google es dadurch schneller prüfen kann.
Nach dem Absenden wird der Vorschlag geprüft. Das kann je nach Eindeutigkeit der Daten einige Minuten oder sogar mehrere Tage dauern. Es erfolgt eine E-Mail-Bestätigung, wenn die Änderungen veröffentlicht wurden.
