Nach Tagen des Bangens
Große Trauer um achtjährigen Jungen
28.07.2026 – 10:10 UhrLesedauer: 1 Min.
Tagelang liegt ein Junge nach einem Badeunfall in einem Krankenhaus. Doch er kann nicht gerettet werden. Jetzt werden Spenden gesammelt.
Drei Tage nach einem Badeunfall in einem bayerischen Freibad ist ein Achtjähriger gestorben. Das teilte die Polizei am Dienstag mit. Der Junge sei „trotz der umgehend eingeleiteten intensivmedizinischen Maßnahmen durch Ersthelfer im Schwimmbad sowie der anschließenden Behandlung in einem Krankenhaus“ verstorben, wie es hieß.
Der Achtjährige war am Freitag leblos in einem Nichtschwimmerbecken im Freibad der oberfränkischen 7.000-Einwohner-Stadt Naila entdeckt worden, laut Polizeiangaben von Badegästen. Ersthelfer begannen mit Reanimationsmaßnahmen, bevor ein Rettungswagen eintraf.
- Er überwies mehrere Tausend Euro: Mann spendet Freibadbesuch – und gibt sich bescheiden
Freibadunglück: Wo waren die Eltern des Jungen?
Ob der Junge grundsätzlich schwimmen konnte, ist bislang unklar. Auch ob sich die Eltern oder sonstige Aufsichtspersonen des Kindes zum Zeitpunkt des Unglücks ebenfalls im Freibad aufhielten, ist Gegenstand der Ermittlungen. Ein Polizeisprecher sagte t-online, gesichert sei bislang lediglich, dass der Junge gemeinsam mit Freunden zu Besuch in dem Freibad war. Ob eine mögliche Verletzung der Aufsichtspflicht vorliege, müssten die Ermittlungen zeigen, so der Sprecher.
Die Gemeinde Naila zeigte sich auf Facebook erschüttert über den Tod des Achtjährigen. Ein Spendenkonto wurde eingerichtet, um die Familie finanziell zu unterstützen. Auch an der Grundschule des Jungen würden Maßnahmen ergriffen, „um den Schülerinnen und Schülern bei der Verarbeitung dieses tragischen Ereignisses zu helfen“.
Die Stadt rief dazu auf, die Privatsphäre der Familie zu respektieren. Man trauere „um einen jungen Mitbürger, dessen viel zu kurzes Leben uns alle tief bewegt“.
