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Finanzen

TK-Chef Baas warnt vor deutlichen Erhöhungen

wochentlich.deBy wochentlich.de8 Dezember 2025Keine Kommentare2 Mins Read
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TK-Chef Baas warnt vor deutlichen Erhöhungen
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Früher und stärker als gedacht

TK-Chef warnt vor deutlich höheren Kassenbeiträgen


08.12.2025 – 11:58 UhrLesedauer: 2 Min.

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Jens Baas: TK-Chef prognostiziert deutliche Beitragserhöhungen bei Krankenkassen in den kommenden Jahren. (Quelle: IPON/imago-images-bilder)

Versicherten droht ein teures Jahr: TK-Chef Jens Baas warnt vor deutlichen Beitragssteigerungen – und sieht das Schlimmste noch nicht erreicht.

Der Chef der Techniker Krankenkasse, Jens Baas, stimmt Versicherte auf steigende Kosten ein. Im ARD-„Bericht aus Berlin“ sagte er: „Realistisch müssen wir schon im nächsten Jahr leider mit der Beitragssatzerhöhung rechnen.“ Die Entwicklung sei absehbar – und sie werde sich fortsetzen. Baas erklärte weiter, dass die Beitragserhöhungen „im übernächsten Jahr noch schlimmer weitergehen“ dürften.

Warken hatte vorgesehen, die Ausgaben um zwei Milliarden Euro zu drosseln – vor allem durch Einsparungen bei Kliniken. Doch der Bundesrat stoppte das bereits im Bundestag verabschiedete Gesetz und überwies es in den Vermittlungsausschuss.

Das Gesundheitsministerium war bislang davon ausgegangen, dass der durchschnittliche Zusatzbeitrag 2026 trotz Sparkurs stabil bei 2,9 Prozent bleiben könnte. Dieser Wert dient den Krankenkassen als Orientierung für ihre eigenen Zusatzbeiträge.

Sollte der Vermittlungsausschuss die Sparmaßnahmen jedoch endgültig kippen, würde den Krankenkassen bereits zum Jahresbeginn Geld fehlen – mit unmittelbaren Folgen für die Beitragssätze.

Baas rechnet deshalb damit, dass der durchschnittliche Zusatzbeitrag zum Jahresbeginn leicht über drei Prozent liegen könnte. Zudem sei damit zu rechnen, dass einzelne Kassen im Laufe des Jahres sogar „unterjährig wieder erhöhen“ müssten.

Zum gesamten Beitrag, den Arbeitgeber und Arbeitnehmer gemeinsam tragen, gehören der allgemeine Satz von 14,6 Prozent und der jeweilige Zusatzbeitrag. Dieser lag zuletzt im Durchschnitt bei 2,9 Prozent. Selbst ein später Kompromiss im Vermittlungsausschuss dürfte laut Baas zu spät kommen, um noch in die Beitragskalkulationen für 2026 einzufließen.

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