DFB-Kader von Klopp

Thomas Müller: „Jürgen, ich hoffe, ich bin auf deiner Liste“


Aktualisiert am 03.10.2026 – 09:27 UhrLesedauer: 2 Min.

Thomas Müller und Jürgen Klopp (r.) waren bei der WM gemeinsam als TV-Experten für Magenta im Einsatz. (Quelle: IMAGO/Bahho Kara/imago)

Thomas Müller findet, der deutsche Fußball habe seine Tugenden verloren. Dennoch traut er Jürgen Klopp den Umschwung zu – unter einer Voraussetzung.

Thomas Müller hat Bundestrainer Jürgen Klopp die „richtigen Fähigkeiten“ attestiert, um die deutsche Nationalmannschaft wieder zu Erfolgen zu führen und die Fans mitzunehmen. „Aktuell befinden wir uns an einem Punkt, wo wir uns schwertun, die neue Generation zu finden, die die Zuschauer begeistert“, sagte der Weltmeister von 2014 im US-Podcast „The Late Run“.

In gewohnter Manier brachte sich Müller dabei auch nochmal selbst ins Spiel. Angesprochen auf Klopps 44-Spieler-Kader für die aktuellen Nations-League-Spiele rief Müller mit einem breiten Grinsen in die Kamera: „Jürgen, ich hoffe, ich bin auf deiner Liste.“

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Insgesamt bewertete er, dass Klopp einen „guten Mix zwischen einem modernen und einem Oldschool-Trainer“ habe. „Er kann sowohl mit Stars umgehen als auch mit jungen Spielern, das hat er bewiesen.“

Müller: Müssen „nicht alle gute Freunde sein“

Müller kritisierte dabei, dass dem deutschen Fußball die Identität und Mentalität abhandengekommen sei. „Früher hat die Fußball-Welt gesagt: ‚Wir hätten gerne die deutsche Mentalität, zu kämpfen und immer unbequem zu sein.‘ Zuletzt haben wir diese Mentalität etwas verloren, weil wir manchmal zu schön spielen wollen. Es ist nicht mehr so kaltschnäuzig wie früher.“ Klopp könne in dieser Hinsicht aber wieder für Klarheit sorgen, denn die Qualität der Spieler sei gut genug.

Müller weiter: „Wir brauchen ein starkes Team. Damit meine ich nicht, dass alle gute Freunde sein müssen, aber wir brauchen ganz klare Muster, an die man sich halten kann. Wir brauchen einfache Verhaltensweisen, auf die wir uns verlassen können und dann müssen wir wieder so spielen, dass wir für unsere Gegner unangenehm sind.“

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