Kürzere Tennis-Matches?
Zverev hat klare Meinung – und witzelt über Legende
02.10.2026 – 08:47 UhrLesedauer: 1 Min.
Ein Vorschlag über kürzere Matches bei den Grand Slams erregt aktuell Aufmerksamkeit. Alexander Zverev hat eine klare Meinung dazu.
Alexander Zverev hat sich nachdrücklich gegen eine mögliche Verkürzung der Grand-Slam-Matches ausgesprochen – und wähnt den Großteil der Tennisszene auf seiner Seite. „Es ist Geschichte“, sagte Zverev am Rande des ATP-Turniers in Peking zum Modus Best-of-Five, der in Melbourne, Paris, Wimbledon und New York immer wieder für Marathon-Matches sorgt.
Zuletzt hatte Andrew Abdo, der Geschäftsführer des Veranstalters der Australian Open, öffentlich darüber nachgedacht, ob man nicht zumindest in den ersten Slam-Runden auch ein Format mit zwei Gewinnsätzen anwenden könnte. Anschließend teilte das Turnier aber mit, dass im kommenden Jahr nichts verändert werde.
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Für Zverev die richtige Entscheidung. „Es ist das Schwierigste, was man in unserem Sport gewinnen kann, weil wir ‚Best-of-five‘ spielen“, sagte der French-Open- und US-Open-Sieger: „Körperlich ist es eine der extremsten Herausforderungen, die man durchstehen kann.“
Er kenne zudem keinen einzigen Spieler, der für eine Verkürzung wäre, fügte der 29-Jährige an. „Vielleicht möchte Novak (Djoković) Best-of-three spielen, weil er natürlich mittlerweile etwas älter wird“, scherzte Zverev: „Aber ich glaube, wenn man ihn das vor zehn oder fünfzehn Jahren gefragt hätte, hätte er mit Sicherheit nein gesagt.“