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René Wagner reagiert auf Kritik

wochentlich.deBy wochentlich.de3 Oktober 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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1. FC Köln

„Spüre die Kritik“: So geht Wagner mit Gegenwind um


03.10.2026 – 12:00 UhrLesedauer: 4 Min.

imago images 1083552538Vergrößern des Bildes

René Wagner auf der Bank während des Spiel gegen den HSV: Der FC-Coach steht nach enttäuschenden Spielen in der Kritik. (Quelle: IMAGO/Stefan Trocha/imago)

Aktuelle Zeit:0:00Gesamtdauer:0:00

René Wagner steht vor dem Derby gegen Gladbach bereits unter Druck. So denkt der Trainer des 1. FC Köln über den fehlenden Kredit im Umfeld.

Der 1. FC Köln und seine Fans hatten sich vom Saisonstart mehr erhofft. Auf den Auftaktsieg gegen Hoffenheim folgte nur noch ein Punkt gegen Stuttgart, Bremen und Hamburg. Unter den Anhängern ist bereits deutliche Kritik an René Wagner zu hören. Im Interview mit dem „Geissblog“ sprach Wagner über …

… die Kritik an seiner Person: „Ich spüre die Kritik, ich spüre sie in meinem näheren Umfeld, möchte mich aber nicht davon leiten lassen. Jeder hat das Recht, sich zu äußern und Dinge infrage zu stellen. Was für mich zählt, ist die Meinung des Vereins, der sportlichen Leitung, der Spieler und meines Staffs. Und da sind wir intern unsere schärfsten Kritiker. Wir haben nach den letzten Spielen viele Sachen hart angesprochen. Ebenso wie die Dinge, die wir trotz der Ergebnisse gut gemacht haben und in denen wir noch besser werden wollen.“

… die Enttäuschungen gegen Bremen (1:1) und den HSV (1:2): „Natürlich ist das nicht einfach. Wir haben alle gesehen, dass wir die Chance hatten, die Spiele zu gewinnen. Da schwingt natürlich Enttäuschung mit. Dennoch ist es auch unsere Aufgabe, uns in so einer Phase auf das zu konzentrieren, was uns auf lange Sicht besser macht. Wir müssen den Jungs die Perspektive geben und das Geschehene einordnen.“

René Wagner: FC-Coach kann Enttäuschung verstehen

… seinen fehlenden Kredit bei den FC-Fans: „Mich nervt es gar nicht, weil ich es verstehen kann. Ich kann verstehen, dass die Menschen nach einem Spiel bei Union oder zu Hause gegen Heidenheim enttäuscht waren. Das hat keinem gefallen. Deshalb äußern die Menschen Kritik und geben uns zu verstehen, was sie fühlen. Das ist der Verein, das ist die Stadt, und es ist schön, dass die Menschen so emotional sind. Es gibt ja auch die andere Seite: Nach dem Hoffenheim-Sieg zu Hause hatte ich am nächsten Tag das Gefühl, ich laufe auf Wolken, weil die Stadt dir dann das Gefühl gibt: Es ist das Allergrößte für sie, wenn du gewinnst.“

… die eklatante Schwäche bei Standards: „Wir können das Problem weder kleinreden noch wegreden. Wir haben bisher zu viele Standardtore bekommen. Wir müssen uns da als Mannschaft finden und als Trainerteam müssen wir die Jungs auf die Positionen packen, auf denen sie am effektivsten verteidigen können. Dazu gehört aber auch, dass sie sich dann auch an die Vorgaben halten. Das war in Hamburg zum Beispiel nicht so. Unter Stress ist es für Spieler wichtig, Klarheit zu haben.“

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… das bevorstehende Derby gegen Gladbach: „Da ich die Stadt kenne und weiß, in welcher Situation wir uns aktuell befinden, weiß ich natürlich, was in beiden Fällen mit diesem Spiel passieren kann. Wenn wir das Spiel gewinnen, ist eine ganze Stadt happy. Wenn wir das Spiel nicht gewinnen, ist eine ganze Stadt nicht happy. Wir wollen mit dem Gefühl aus dem Spiel gehen, dass es in einem Derby in Köln nichts für den Gegner zu holen gibt. Nur ist es halt Fußball – und da kann beides passieren.“

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