Close Menu
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Was geht ab

Der Prix Versailles enthüllt die schönsten Museen der Welt für 2026

5 Mai 2026

Nürnberg: Weltkriegsbombe auf Südfriedhof entschärft

5 Mai 2026

Manchester City patzt beim FC Everton

4 Mai 2026
Facebook X (Twitter) Instagram
  • Home
  • Buy Now
Facebook X (Twitter) Instagram Pinterest Vimeo
Wöchentlich
  • Deutschland
  • Regionen
  • Weltweit
  • Politik
  • Finanzen
  • Gesundheit
  • Lifestyle
  • Unterhaltung
  • Tech
  • Auto
  • Sport
  • Mehr
    • Panorama
    • Globale Trends
    • Pressemitteilung
Subscribe
Wöchentlich
You are at:Home»Finanzen»Tausende Zahnärzte bangen um ihre Altersvorsorge
Finanzen

Tausende Zahnärzte bangen um ihre Altersvorsorge

wochentlich.deBy wochentlich.de10 Dezember 2025Keine Kommentare3 Mins Read
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
Tausende Zahnärzte bangen um ihre Altersvorsorge
Share
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest Email Copy Link

Versorgungswerk in Schieflage

Tausende Zahnärzte bangen um ihre Rente


Aktualisiert am 10.12.2025 – 18:10 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Nahaufnahme einer zahnärztlichen Behandlung: Das Versorgungswerk der Berliner Zahnärztekammer hat sich wohl verzockt. (Quelle: IMAGO/imago)

Das Versorgungswerk der Berliner Zahnärztekammer hat fast die Hälfte seines Vermögens verloren. Nun wächst unter den Mitgliedern die Sorge – und der Druck auf die Politik.

Das Versorgungswerk der Berliner Zahnärztekammer (VZB) hat nach aktuellen Schätzungen rund 1,1 Milliarden Euro verloren – fast die Hälfte seines ursprünglichen Anlagevermögens. Das teilte der neue Vorsitzende des Verwaltungsausschusses, Thomas Schieritz, dem Nachrichtenportal „rbb24“ mit. Das VZB verwaltet die Altersvorsorge von etwa 10.000 Zahnärztinnen und Zahnärzten in Berlin, Brandenburg und Bremen.

Ein Teil der Mitglieder schlägt nun öffentlich Alarm. In einem Schreiben an Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU), das „rbb24“ vorliegt, fordern sie eine staatliche Intervention. Es bestehe die Gefahr eines „Systemkollapses“, heißt es darin. Um den entstandenen Schaden auszugleichen und die Versorgung langfristig zu sichern, solle der Bund ein Sondervermögen bereitstellen. Außerdem fordern die Zahnärzte, die Ministerin solle die Kontrolle über das Versorgungswerk übernehmen.

Auslöser der Krise sind offenbar Fehlinvestitionen, die spätestens seit 2018 getätigt wurden. Damals versuchte das VZB, angesichts sinkender Renditen risikoreichere Strategien zu verfolgen. Investiert wurde unter anderem in Ferienresorts auf Ibiza, Hotelprojekte und Digitalversicherer-Anlagen, die nach Einschätzung des heutigen Verwaltungsausschusses weder den eigenen Richtlinien noch geltendem Recht entsprachen.

„Diese Anlagepraxis war unzulässig, unvernünftig und strukturell fehlgesteuert“, erklärte Schieritz dem rbb. Demnach habe es über Jahre hinweg keine verlässliche Bewertung der Investitionen gegeben. Erst nach einem Führungswechsel im April 2025 und einer umfassenden Bestandsaufnahme wurde das Ausmaß der Verluste sichtbar.

Die Generalstaatsanwaltschaft hat mittlerweile Ermittlungen gegen mehrere ehemalige Ausschussmitglieder eingeleitet, unter anderem wegen des Verdachts auf Vorteilsnahme und Bestechlichkeit. Der Verteidiger des früheren Vorsitzenden Ingo Rellermeier betont jedoch, es gelte die Unschuldsvermutung. Wer für welche Verluste verantwortlich sei, müsse nun geklärt werden.

Auch die Rolle der Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, die für die Fachaufsicht zuständig ist, wirft Fragen auf. Auf Nachfrage verweist die Behörde auf gesetzliche Schweigepflichten und erklärt allgemein, dass das Marktumfeld für Versorgungswerke schwieriger geworden sei. Kritiker sehen hier ein mögliches Versagen der Aufsicht.

Die Initiative „WEU. WirEngagierenUns“ ruft betroffene Mitglieder auf, sich direkt an das Gesundheitsministerium zu wenden. Die Angst vor finanziellen Einbußen im Alter ist groß – insbesondere unter jungen Zahnärztinnen und Zahnärzten, die nun einen Exodus aus dem System fürchten.

Monatlich zahlen sie Beiträge von bis zu 1.500 Euro in das Versorgungswerk ein. Als Kammerberuf unterliegen sie nicht der gesetzlichen Rentenversicherung. Viele sehen sich deshalb jetzt ohne staatliches Auffangnetz.

Ob der Bund einspringt, ist offen. Die politische Debatte dürfte allerdings Fahrt aufnehmen, zumal unklar ist, ob der Fall ein Einzelfall bleibt oder strukturelle Schwächen auch bei anderen Versorgungswerken offenlegt.

Share. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr Email
wochentlich.de
  • Website

Related Posts

VdK warnt vor Krisensituationen durch geplante Einschnitte

4 Mai 2026

Gamestop setzt zu 56-Milliarden-Dollar-Übernahme von Ebay an

4 Mai 2026

Pflegegrad 1 auf dem Prüfstand

4 Mai 2026
Leave A Reply Cancel Reply

Redakteurfavoriten

Nürnberg: Weltkriegsbombe auf Südfriedhof entschärft

5 Mai 2026

Manchester City patzt beim FC Everton

4 Mai 2026

Tochter Prinzessin Eugenie erwartet wieder Nachwuchs

4 Mai 2026

Beute in sechsstelligem Wert bei Telefonbetrug ergaunert

4 Mai 2026

Neueste Beiträge

„Sie wissen, dass sie in Sicherheit sind“: 1.500 Beagle-Hunde beginnen ein neues Leben, nachdem sie aus einem Forschungslabor gerettet wurden

4 Mai 2026

Aachen: Bombendrohung am Kaiser-Karls-Gymnasium

4 Mai 2026

Studie: Großer Rückhalt für Demokratie

4 Mai 2026

Recent Posts

  • Der Prix Versailles enthüllt die schönsten Museen der Welt für 2026
  • Nürnberg: Weltkriegsbombe auf Südfriedhof entschärft
  • Manchester City patzt beim FC Everton
  • Tochter Prinzessin Eugenie erwartet wieder Nachwuchs
  • Beute in sechsstelligem Wert bei Telefonbetrug ergaunert

Recent Comments

Es sind keine Kommentare vorhanden.
© 2026 wochentlich

Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.