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Unterhaltung

„Tatort“ am Sonntag führt nach Ludwigshafen – und zum Nibelungenschatz

wochentlich.deBy wochentlich.de26 August 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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ARD-Krimi

„Tatort“ am Sonntag: Mythos oder Realität?


26.08.2026 – 17:29 UhrLesedauer: 2 Min.

Vergrößern des Bildes

Ulrike Folkerts und Lisa Bitter mit Peter Espeloer im „Tatort“ „Gold“. (Quelle: SWR/Benoît Linder)

Der Sonntagabend ist für viele Menschen in Deutschland verplant – für den ARD-Krimi. Die „Tatort“-Folge diesen Sonntag führt nach Ludwigshafen.

Sonntag, 20.15 Uhr – dieser Termin ist seit Jahrzehnten gesetzt: Dann beginnt im Ersten entweder der „Tatort“ oder ein neuer „Polizeiruf 110“. Seit 1970 verfolgen Millionen Menschen regelmäßig neue Kriminalfälle aus deutschen, österreichischen und Schweizer Städten. Verschiedene Ermittlerteams klären in 90 Minuten Mordfälle auf: ein deutsches Erfolgsrezept.

Dieses Kommissaren-Duo ermittelt in „Gold“

Sonntag, 30. August 2026, um 20.15 Uhr zeigt die ARD den „Tatort“ aus Ludwigshafen. Die Kollegen Lena Odenthal (Ulrike Folkerts) und Johanna Stern (Lisa Bitter) ermitteln im Fall von 2023 mit dem Titel „Gold“.

Darum geht es im „Tatort“ aus Ludwigshafen

Odenthal und Stern sind mittlerweile ein gut eingespieltes Team. Trotzdem stellt sie dieser Fall vor eine neue Herausforderung. Ein Bankfilialleiter verschwindet. Die bislang einzige Spur sind die antiken Goldmünzen in seinem Auto. Odenthal und Stern folgen den Münzen und stoßen bald auf eine Verbindung zu dem sagenumwobenen Nibelungenschatz.

Als die beiden Ermittlerinnen sich dem Mythos annähern, warnt sie der Direktor des Nibelungen-Museums vor einem Fluch, der auf dem Schatz liegen soll. Zunächst halten Odenthal und Stern das für reinen Mythos. Aber bald werden die Gefahren größer als sie erwartet haben und der Fluch erscheint immer realer.

Kommende „Tatort“ und „Polizeiruf 110“-Termine im Überblick

Die kommenden Sendetermine sind wie folgt geplant:

  • „Tatort“ aus Saarbrücken (2025): „Das Ende der Nacht“ – Sonntag, 6. September, um 20.15 Uhr
  • „Tatort“ aus Hannover (2026): „König in Gelb“ – Sonntag, 13. September, um 20.15 Uhr

Während der „Tatort“ 1970 in der Bundesrepublik als Antwort der ARD auf die erfolgreiche ZDF-Serie „Der Kommissar“ ins Leben gerufen wurde, ist der „Polizeiruf 110“ ein Konzept aus der ehemaligen DDR. Nach der Wiedervereinigung führten die ARD-Anstalten das Format weiter. Dennoch ist der „Polizeiruf“ deutlich seltener zu sehen als sein Pendant.

Gespielt wird dabei nicht immer nur am Sonntag: Auch an Feiertagen wie Neujahr, Ostermontag oder dem zweiten Weihnachtstag sendet die ARD neue Folgen. In der Sommerpause hingegen – meist zwischen Ende Juni und Ende August – werden Wiederholungen gezeigt.

„Tatort“ versus „Polizeiruf 110“: ein ungleiches Duell

Von rund 40 Erstausstrahlungen bei den Sonntagskrimis, die Das Erste pro Jahr zeigt, sind in der Regel sieben bis zehn Folgen aus dem „Polizeiruf 110“-Kosmos. Das Ungleichgewicht liegt auf der Hand: Während es insgesamt 22 aktive Teams beim „Tatort“ gibt, schicken beim „Polizeiruf 110“ lediglich fünf Städte ihre Kommissare ins Rennen.

Die beiden Krimiklassiker der ARD haben sich trotz wachsender Konkurrenz, Mediatheken, Streamingdiensten und veränderter Sehgewohnheiten etabliert. Keine andere fiktive TV-Marke verfügt über eine solche Strahlkraft. Reichweiten unter sechs Millionen Zuschauern sind die Ausnahme, „Tatort“-Teams wie das Münster-Duo brechen nahezu alljährlich Quotenrekorde.

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