Unwetter wüten in Südtirol

60 Liter Regen – ganze Ortschaften werden geflutet


Aktualisiert am 25.08.2026 – 13:17 UhrLesedauer: 2 Min.

Hier war mal eine Straße zu erkennen: Massive Regenfälle haben in Teilen Südtirols Schäden angerichtet. (Quelle: Facebook/Landesfeuerwehrverband Südtirol)

Schwere Unwetter treffen Teile Italiens – die Feuerwehr ist im Dauereinsatz. Bilder zeigen das Ausmaß des Starkregens.

In Südtirol haben heftige Unwetter mit massiven Regenmengen zahlreiche Feuerwehr-Einsätze und Schäden zur Folge gehabt. Wie der Landesfeuerwehrverband Südtirol auf Facebook berichtete, trafen am Montag kräftige Gewitter auf das Gsieser- und Passeiertal im Norden Südtirols.

Zwischen St. Martin und St. Magdalena sei ein Bach über die Ufer getreten und habe große Mengen Wasser, Geröll und Gestein mit sich gebracht. Wasser sei in Gebäude eingedrungen, Straßen und Felder seien überflutet worden. Auch Brücken hätten durch die reißenden Wassermassen Schäden davongetragen, hieß es.

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Unwetter in Südtirol: Orte geflutet, Strom ausgefallen

Zwischenzeitlich sei in der Region zudem der Strom ausgefallen, wie die Feuerwehr weiter berichtete. In manchen Kellern und Tiefgaragen habe das Wasser bis zu 15 Zentimeter hoch gestanden. Verletzt wurde laut den Einsatzkräften niemand.

Eine überflutete Tiefgarage: Ein Meteorologe sprach von bis zu 60 Litern Regen pro Quadratmeter. (Quelle: Facebook/Landesfeuerwehrverband Südtirol)

Der Meteorologe Dieter Peterlin berichtete auf der Plattform X, stellenweise hätten die Gewitter Regenmengen von bis zu 60 Liter pro Quadratmeter und teilweise auch Hagel mit sich gebracht.

Unwetter auch in Frankreich – Gewitter-Prognose für Deutschland

Auch Frankreich wurde von schweren Unwettern getroffen: Im südfranzösischen Dorf Pomas bei Carcassonne wurden mehr als 40 Menschen durch einen Tornado verletzt. Unter ihnen war auch eine schwangere Frau, deren Haus über ihr zusammenbrach, wie ihr Ehemann der Nachrichtenagentur AFP berichtete. „Das halbe Dorf ist zerstört“, zitierte der öffentlich-rechtliche Nachrichtensender France Info einen Einwohner. Rund 300 Häuser wurden beschädigt.

In Deutschland drohen am Dienstag laut Deutschem Wetterdienst (DWD) ebenfalls wieder Gewitter mit Starkregen. Spätnachmittags und abends können laut den Meteorologen insbesondere im Südwesten von Baden-Württemberg und an den Alpen 20 Liter pro Quadratmeter niedergehen, dazu rechnen die Wetterexperten mit Hagel und Sturmböen. Am Mittwoch sind über dem Bergland weiter einzelne Gewitter mit Starkregen und Hagel möglich, abends sollen sich dann auch im Westen einzelne Gewitterzellen bilden.

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