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Gesundheit

Studie – Hunde und Katzen helfen nicht

wochentlich.deBy wochentlich.de16 Juni 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Studie – Hunde und Katzen helfen nicht
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Psychische Wirkung von Katzen und Hunden

Helfen Haustiere gegen Stress? Studie überrascht


16.06.2026 – 17:04 UhrLesedauer: 3 Min.

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Ob Hund oder Katze: Der Kontakt mit Haustieren geht offenbar mit größerem Wohlbefinden im Alltag einher. (Quelle: Olezzo/Thinkstock by Getty-Images-bilder)

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Hund und Katze können die Stimmung heben: Das bestätigt eine neue Studie. Bei Stress ist das Tier aber wohl kein hilfreicher Ansprechpartner. Vor allem die Katze nicht.

Nach einem frustrierenden Arbeitstag den Hund zu streicheln oder mit der Katze zu schmusen, kann sich tröstlich anfühlen. Tatsächlich deuten einige Untersuchungen darauf hin, dass Haustiere gut für das seelische Wohlbefinden sind.

Eine neue Studie kommt ebenfalls zu diesem Schluss. Nur ein Detail der Ergebnisse passt nicht ganz ins Bild. Es betrifft vor allem die Katzenhalter.

Darum ging es in der Studie

Die Forscher wollten wissen, ob Menschen sich im Alltag besser fühlen, wenn sie mit ihrem Hund oder ihrer Katze interagieren. Außerdem gingen sie der Frage nach, ob der Kontakt zum Haustier dabei helfen kann, die negativen Auswirkungen von Stress abzumildern. Darüber hinaus interessierte sie, ob sich Hunde und Katzen in ihrer Wirkung unterscheiden.

Antworten sollten die Angaben von 188 Hunde- und Katzenhaltern aus Belgien und den Niederlanden liefern. Über fünf Tage hinweg erhielten die Teilnehmer bis zu zehnmal täglich zufällig eine Nachricht auf ihr Smartphone. Dann mussten sie kurz angeben, wie sie sich gerade fühlten, ob sie gestresst und ob sie in diesem Moment mit ihrem Haustier beschäftigt waren.

So kamen Tausende Momentaufnahmen aus dem Alltag zusammen – vom entspannten Abend auf dem Sofa bis zum strapaziösen Arbeitstag. Der Vorteil dieser Methode: Die Teilnehmer mussten sich nicht Tage oder Wochen später an ihre Gefühle erinnern, sondern beschrieben sie unmittelbar in der jeweiligen Situation.

Hunde und Katzen heben die Stimmung

Die Ergebnisse fielen zunächst eindeutig aus. Immer dann, wenn Menschen stärker mit ihrem Haustier interagierten, berichteten sie über mehr positive Gefühle wie Freude, Zufriedenheit oder Begeisterung. Zugleich gaben sie seltener an, sich traurig, gereizt oder verunsichert zu fühlen.

Dabei spielte es kaum eine Rolle, ob es sich um einen Hund oder eine Katze handelte. Hunde mögen menschenbezogener sein als Katzen, die besseren Stimmungsmacher sind sie aber offenbar nicht. Vielmehr legt die Studie nahe, dass beide Tierarten das emotionale Wohlbefinden im Alltag fördern können.

  • Geistige Gesundheit im Alter: Kann ein Haustier vor Demenz bewahren?
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Die Überraschung kam beim Thema Stress

Interessant wurde es bei der Frage, ob Haustiere auch dabei helfen, besser mit Stress umzugehen. Wer ein Haustier hat, sucht bei ihm nicht selten Trost in belastenden Situationen – etwa nach einem Streit oder Ärger im Job. In der Untersuchung stellte sich jedoch heraus: Teilnehmer fühlten sich nach emotional fordernden Situationen nicht weniger belastet oder niedergeschlagen, wenn sie gerade intensiv mit ihrem Hund oder ihrer Katze interagierten.

Der Kontakt zum Haustier konnte die negativen Gefühle, die mit Stress einhergingen, also nicht abfedern. Bei Katzen zeigte sich sogar ein gegenteiliger Effekt: Wenn Katzenhalter von stressigen Ereignissen berichteten und gleichzeitig intensiver mit ihrer Katze interagierten, fielen auch ihre negativen Gefühle stärker aus.

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