Baumarkt in der Krise
Hellweg-Insolvenz: Was wird aus den Berliner Standorten?
16.06.2026 – 17:57 UhrLesedauer: 1 Min.
Die Baumarktkette Hellweg steckt in finanziellen Schwierigkeiten. Nun hat ein Gericht einem Antrag auf ein besonderes Verfahren stattgegeben. Was wird?
Die Baumarktkette Hellweg hat beim Amtsgericht Essen Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt. Das Gericht gab dem Antrag statt. Hellweg betreibt bundesweit 68 Märkte und beschäftigt rund 2.900 Mitarbeiter. Alle Standorte sowie der Online-Shop sollen geöffnet bleiben. Darunter fallen demnach auch die acht Baumärkte in Berlin und Umland.
Diese Standorte in der Hauptstadtregion sollen sicher sein
- Hellweg-Baumarkt, An der Ostbahn 3
- Hellweg-Baumarkt, Yorckstraße 38–39
- Hellweg-Baumarkt, Ellen-Epstein-Straße 1
- Hellweg-Baumarkt, Salvador-Allende-Straße 115
- Hellweg-Baumarkt, Alt-Biesdorf 38
- Hellweg-Baumarkt, Spandauer Straße 109 (Falkensee)
- Hellweg-Baumarkt, Möbel-Hübner-Straße 7 (Ahrensfelde)
- Hellweg-Baumarkt, Handwerkerstraße 34–40 (Hoppegarten)
Die Mitarbeiter erhalten für die kommenden drei Monate Insolvenzgeld von der Bundesagentur für Arbeit. Das Gericht bestellte Rechtsanwalt Stefan Denkhaus als vorläufigen Sachverwalter. Er soll die Interessen der Gläubiger überwachen. Zusätzlich wurden zwei weitere Rechtsanwälte als Sanierungsexperten in die Geschäftsführung berufen. Die Dortmunder Kette ist vor allem im Rhein-Ruhr-Gebiet und in der Hauptstadt vertreten.
Schon in der Vergangenheit strauchelte das Unternehmen wirtschaftlich. Bereits 2025 leitete Hellweg einen umfangreichen Restrukturierungsprozess ein. Hintergrund waren laut Unternehmensangaben ein schwieriges Konsumklima, schwache Baukonjunktur sowie gestiegene Kosten. In diesem Zuge wurden mehrere Filialen geschlossen und weitere Sparmaßnahmen umgesetzt.
