Sportpresseball Frankfurt

Steffi Graf gratuliert Sport-Legende Kerber

07.11.2026 – 23:15 UhrLesedauer: 2 Min.

Angelique Kerber wurde auf dem Sportpresseball als „Legende des Sports“ geehrt. (Archivbild) (Quelle: Florian Wiegand/dpa/dpa-bilder)

Angelique Kerber wird auf dem Sportpresseball als Legende geehrt. Eine besondere Botschaft kommt dabei von einer ganz besonderen Wegbegleiterin.

Auf dem 44. Sportpresseball in Frankfurt am Main ist Angelique Kerber als „Legende des Sports“ ausgezeichnet worden. Zur Ehrung der früheren Weltranglistenersten meldete sich Steffi Graf mit einer Videobotschaft zu Wort. Die 38-Jährige nahm den Preis aus den Händen ihrer langjährigen Freundin und Tennis-Rivalin Ana Ivanovic entgegen.

Graf würdigte Kerbers Karriere mit den Worten: „Es war inspirierend zuzuschauen, wie du mit deinem Kämpferherz, deiner Hingabe, deiner Ruhe die Erfolge errungen hast. Gratulation. Die Art und Weise, in der du deinen Weg gegangen bist, war bewundernswert.“ Für den nächsten Lebensabschnitt wünschte Graf Kerber „viel Erfolg und ganz viele schöne Momente mit deiner Familie und deinen Freunden“.

Kerber: „Etwas ganz besonderes“

Kerber selbst zeigte sich sichtlich gerührt. „Diese Auszeichnung zu erhalten, ist etwas ganz Besonderes und bedeutet mir sehr viel“, sagte sie. Ihre Karriere, die sie 2024 beendet hatte, umfasste drei Grand-Slam-Titel und 34 Wochen an der Spitze der Weltrangliste. „Ich habe für meine Karriere viele Jahre geopfert. Wenn ich zurückschaue, bin ich glücklich und stolz“, so Kerber.

Mit der Auszeichnung reiht sich Kerber in eine Liste ein, zu der unter anderem Michael Schumacher, Franz Beckenbauer, Lothar Matthäus, Rudi Völler, Boris Becker, Isabell Werth, Magdalena Neuner, Maria Höfl-Riesch, Katarina Witt und Heiner Brand gehören.

Bereits zuvor war der frühere Fußball-Nationalspieler Per Mertesacker für sein soziales Engagement als „Sportler mit Herz“ ausgezeichnet worden. Der 42-Jährige engagiert sich mit seiner Stiftung für sozial benachteiligte Kinder und ermöglicht ihnen Zugang zu Bildung, Integration und persönlicher Entwicklung. „Wir haben schon vor 20 Jahren gesehen, dass Integration ein Thema in unserer Gesellschaft wird. Seither haben wir viel bewegt“, sagte Mertesacker. Er freue sich, mit dem Fußball „viel Geld einsammeln und Projekte unterstützen“ zu können. Den „Deutschen Sportmedienpreis“ erhielt ARD-Reporterin Esther Sedlaczek.

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