Letzte Saison gestartet

„Immer wieder sonntags“: Stefan Mross mit Tränen

01.06.2026 – 04:24 UhrLesedauer: 2 Min.

Stefan Mross: Seine Sendung „Immer wieder sonntags“ wird abgesetzt. (Quelle: IMAGO/Guenter Hofer)

Stefan Mross startet in die letzte „Immer wieder sonntags“-Saison – und gibt hinterher zu, geweint zu haben. Was ihn an der Absetzung bis heute verletzt.

„IImmer wieder sonntags“ ist am gestrigen Sonntag in die letzte Saison gestartet. Moderator Stefan Mross, der die Schlagershow seit 2005 präsentiert, meldete sich noch am Abend des Auftakts bei Instagram und machte keinen Hehl aus seinen Gefühlen.

„Ok, ich geb’s zu: Ich hatte Tränchen in den Augen“, schrieb der Moderator aus München. Und weiter: „Aber nur weil ihr alle da wart und es einfach die schönste 1. Sendung war! Danke fürs Kommen, danke fürs Zuschauen, danke fürs Feiern, für euch. Mein Herz ist voll.“ Den Post schloss er mit der Frage: „Nächsten Sonntag wieder?“ Dazu veröffentlichte er ein Bild mit Kollege Andy Borg und der Band „Die Fetzigen“, aufgenommen hinter den Kulissen.

„Immer wieder sonntags“ abgesetzt: Mross in 30 Minuten informiert

Auf der Bühne hatte Mross zu Beginn der Sendung Dank ausgesprochen – an den SWR, die ARD, den Veranstalter und den Europa-Park. Seine Gäste bezeichnete er als Freunde, die ihn seit vielen Jahren begleiten. Das bevorstehende Ende der Show thematisierte er nur kurz: „Aber das zählt jetzt mal überhaupt nicht.“ Und versprach dem Publikum die „geilste Saison in der Geschichte von ‚Immer wieder sonntags'“.

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Bereits im März wurde bekannt, dass der SWR die Sendung nach mehr als 30 Jahren einstellt. Der Sender begründete die Entscheidung mit seiner wirtschaftlichen Lage – die bisher eingesetzten Mittel sollen teilweise eingespart, teilweise in neue digitale Unterhaltungsformate investiert werden. SWR-Programmdirektor Clemens Bratzler sprach von einer „schmerzhaften Entscheidung“, die „sehr sorgfältig abgewogen“ worden sei, und betonte: Die wirtschaftliche Situation des SWR „lässt uns keine andere Wahl“.

Stefan Mross: „Es war völlig unwirklich“

Mross zeigte sich in mehreren Interviews verletzt – vor allem über die Art der Kommunikation. Gegenüber der „SuperIllu“ sagte er: „Es war völlig unwirklich. Auch weil mich die Entscheidung doch sehr verwundert. Wir hatten durchschnittlich 17 bis 18 Prozent Sehbeteiligung.“ Und weiter: „Dass man in gerade mal 30 Minuten erklärt bekommt, dass die Sendung weg ist, hat mich schon tief getroffen.“ Auch damals seien „auch die eine oder andere Träne“ geflossen.

Gegenüber „Bild“ sagte er, die Nachricht habe ihm den Boden unter den Füßen weggezogen. Besonders verletzt habe ihn, dass bereits eine Erklärung vorbereitet gewesen sei, die er nur noch hätte unterschreiben sollen – das habe auf ihn „eiskalt“ gewirkt.

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