Zahlreiche Regionen betroffen

Starke Hagelgewitter – Wetterdienst warnt amtlich


10.06.2026 – 15:30 UhrLesedauer: 2 Min.

Starke Gewitter (Symbolbild): Am Mittwoch wird es ungemütlich. (Quelle: IMAGO/Saqib Majeed/imago)

Starkregen, Hagel, Sturmböen und teils starke Gewitter. Der Deutsche Wetterdienst spricht mehrere amtliche Warnungen aus.

In fast ganz Deutschland kann es am Mittwoch gewittern. Mit einer westlichen Strömung gelangt subpolare Meeresluft ins Land, teilt der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. Die Folge: Neben Schauern gehen im Tagesverlauf auch einzelne Graupel-Gewitter nieder. Nur im Südosten bleibt es ruhig.

Der DWD warnt in mehreren Regionen amtlich. Teilweise wird am Mittwoch Warnstufe 2 von 4 erreicht – das ist Alarmstufe Orange. Starkregen mit Mengen von bis zu 15 Litern pro Quadratmeter kann nicht ausgeschlossen werden. Auch kleinkörniger Hagel ist angesagt.

  • Hitzewelle kommt: Wetter bringt Wüstentage nach Deutschland
  • Unglück auf Safari-Gelände: Deutsche Millionärs-Tochter stirbt bei Unfall

Laut den Wetterexperten vom DWD besteht Lebensgefahr durch Blitzschlag. Einzelne Äste könnten abgerissen werden und herabstürzen. Straßen und Unterführungen drohen rasch zu überfluten. Der DWD rät: „Aufenthalt im Freien vermeiden oder Schutz suchen.“ Die meisten Gewitter treten dem Dienst zufolge im Nordwesten sowie später vom Südwesten bis in die südliche Mitte auf.

Amtliche Warnungen auch wegen Dauerregen und Schneefall

An den Ostalpen ist bis in die Nacht zum Donnerstag außerdem Dauerregen angesagt. Es werden Niederschlagsmengen von bis zu 60 Liter pro Quadratmeter befürchtet. Zudem gibt es oberhalb von 2.000 Metern amtliche Warnungen vor leichtem Schneefall. Auch am Donnerstag müssen die Menschen wieder mit Schauern und Gewittern rechnen, dieses Mal mit Ausnahme des Südwestens.

Mitte Juni tritt oft eine kühle Phase auf, es ist die sogenannte Schafskälte. Das Phänomen lässt sich laut dem Diplom-Meteorologen Dominik Jung gut erklären: „Die physikalische Ursache ist der thermische Kontrast zwischen der bereits deutlich erwärmten Landoberfläche und dem noch kühlen Nordatlantik, der nordwestliche Kaltluftvorstöße begünstigt“, erläuterte er t-online.

Share.
Leave A Reply

Exit mobile version