Im Sperrgebiet
Tourist auf Ätna von Blitz erschlagen
17.08.2026 – 16:01 UhrLesedauer: 2 Min.
Schwere Unwetter erfassen Italien im Hitzesommer. Auf dem brodelnden Ätna ist ein Wanderer unterwegs – als ihn plötzlich ein Blitz trifft.
Auf dem Ätna ist ein 30 Jahre alter US-Tourist von einem Blitz getroffen worden, Wie die italienische Nachrichtenagentur Ansa meldete, war der Mann am Sonntag in einem Sperrgebiet unterwegs, als ein Gewitter losbrach.
Der Wanderer sei gegen 20 Uhr in kritischem Zustand entdeckt und mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus in Catania am Fuß des Vulkans gebracht worden, hieß es. Der Mann sei noch vor der Ankunft in der Klinik gestorben.
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In Südtirol wurde unterdessen ein weiterer Wanderer am 3.075 Meter hohen Berg Piz Starlex tot aufgefunden – auch er könnte Medienberichten zufolge Opfer eines Blitzschlags geworden sein. Der Mann galt demnach seit Sonntag als vermisst, die Bergwacht fand die Leiche in der Nacht zum Montag.
Ätna bricht aus: Erneut Einschränkungen des Flugbetriebs
Italien ist diesen Sommer von mehreren Hitzewellen getroffen worden, aktuell warnt der italienische Wetterdienst praktisch im ganzen Land vor Gewittern. Auf Sizilien rumort unterdessen seit Tagen der Ätna. Seit mehr als einer Woche spuckt der Vulkan Asche und Lava, der Ausbruch von Europas aktivstem Vulkan führte zu einem Reisechaos: Der Flugbetrieb am Flughafen von Catania wurde für mehrere Tage komplett ausgesetzt. Hunderte Flüge wurden gestrichen oder umgeleitet.
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Auch am Montag wurde wegen des Ascheausstoßes ein Teil des Luftraums gesperrt. Dadurch ist die Zahl der möglichen Ankünfte zunächst beschränkt, hieß es. Bis Dienstag um 12 Uhr dürfen demnach nur zehn Flugzeuge pro Stunde in Catania landen. Für Abflüge gibt es keine Einschränkungen.
Die Lavaströme des Ätna ziehen viele Schaulustige an. Der Vulkan gilt ohnehin als Touristenmagnet in der Region. Wegen der vulkanischen Aktivität ist der Andrang noch größer als sonst. Bergführer können die vielen Anfragen laut Medienberichten kaum bedienen. Es wird davor gewarnt, sich zu nah an die Lava und den Gipfel des Vulkans zu bewegen.
