Tragödie mit sechs Toten

Bericht: Stade-Tatverdächtiger soll Waffe in Berlin gekauft haben

01.07.2026 – 15:23 UhrLesedauer: 1 Min.

In der Nähe des Tatorts wurden Blumen und Kerzen niedergelegt. Der Tatvverdächtige soll die Schusswaffe am Berliner Kudamm gekauft haben. (Quelle: Kai Moorschlatt/dpa/dpa-bilder)

Die Tat in Stade soll laut einem Bericht mit einer am Kurfürstendamm gekauften Beretta verübt worden sein. Auch der Preis samt Munition ist wohl bekannt.

Der Tatverdächtige im Fall Stade hat die Tatwaffe offenbar eine Woche vor der Tat in Berlin gekauft. Das berichtete „NDR“ am Mittwoch. Dem Sender zufolge soll der 45-Jährige die Waffe am Kurfürstendamm erworben haben – eine Beretta Modell 70 samt 21 Schuss Munition für rund 4.000 Euro.

Der Mann soll am Montag in einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade sechs Menschen erschossen haben: drei Mitarbeitende des Jugendamtes der Region Hannover und drei der Einrichtung. Mutter und Tochter des Verdächtigen blieben unverletzt.

Mordkommission übernimmt Fall

Das Amtsgericht Stade erließ jüngst Haftbefehl wegen sechsfachen Mordes. Die Staatsanwaltschaft sehe die Mordmerkmale Heimtücke und niedrige Beweggründe als erfüllt an. Der Verdächtige soll aus Garbsen in der Region Hannover stammen und sei nach der Tat auf der Flucht festgenommen worden.

Eine Mordkommission nahm am Mittwoch die Ermittlungen auf. Sie wertet unter anderem Hinweise aus der Bevölkerung aus. In Hannover findet zudem eine Andacht in der Marktkirche statt – zum Gedenken an die getöteten Mitarbeitenden der Region.

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