1. FC Köln

Seitenhieb in Richtung BVB: FC-Boss legt sich fest – El Mala bleibt!


16.08.2026 – 16:53 UhrLesedauer: 3 Min.

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FC Sportchef Thomas Kessler (Archivbild): Der Köln-Boss hat sich zum vollzogenen Transfer Saïd El Malas zu Borussia Dortmund geäußert. (Quelle: IMAGO/Steffie Wunderl)

Der 1. FC Köln beendet die Transfer-Saga um Saïd El Mala. Sportchef Thomas Kessler hat recht behalten. Bleibt der 19-Jährige jetzt tatsächlich in Köln?

Wer Thomas Kessler in den vergangenen Wochen zuhörte, staunte manchmal nicht ungläubig. Meinte der Sport-Geschäftsführer des 1. FC Köln es ernst, wenn er sagte: „Ich gehe fest davon aus, dass Saïd El Mala auch in der nächsten Saison für uns das FC-Trikot tragen wird.“ Und das, obwohl Kessler parallel mit Borussia Dortmund verhandelte.

Doch der 40-Jährige hatte offenbar ein gutes Gespür. Er wusste, was der FC für den 19-Jährigen verlangte. Und er ahnte, dass der BVB diese Forderungen nicht erfüllen werde. Zwar kam Dortmund dem FC schließlich recht nahe, aber eben nicht nahe genug. Rund 46 Millionen Euro als Sockelablöse waren zu wenig, der FC wollte 50, unabhängig von Boni und weiteren Klauseln.

Kesslers Spitze in Richtung Dortmund

So spielte El Mala am Sonntag für den FC in Paderborn und traf bei der 2:3-Niederlage per Elfmeter. Dortmund hätte es lieber gesehen, wenn er tags zuvor im Signal Iduna Park vor zehntausenden Fans als Neuzugang vorgestellt worden wäre. „Ich glaube, er hätte Bock gehabt“, hatte BVB-Geschäftsführer Carsten Cramer am Samstag gesagt. Kessler sah das anders. „Ich habe Saïd nie bei mir sitzen gehabt und ihn sagen gehört: ‚Es ist mein absoluter Traum, für Borussia Dortmund zu spielen'“, sagte der Kölner Sportchef am Sonntag.

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Es war eine von mehreren kleinen Spitzen gegen den BVB, die zeigten: Kessler hat sich in den vergangenen Wochen mehrfach über die Schwarz-Gelben geärgert. Zuletzt darüber, dass die Dortmunder offensiv kommunizierten, dass der Spieler nicht wechseln und man sich aus dem Poker zurückziehen würde, obwohl man ein großzügiges Angebot gemacht hätte. „Ich habe auch mitbekommen, dass sich Dortmund da jetzt sehr offensiv geäußert hat. Das kann ich jetzt auch gerne machen“, sagte Kessler.

Kessler sieht „keinen Anlass, daran zu zweifeln“

Und ließ dann durchblicken, dass die Transfer-Entscheidung nicht erst am Freitag gefallen sei: „Ehrlicherweise war das ein bisschen früher als das, was Borussia Dortmund nach außen kommuniziert hat. Es war schon mehrere Tage vorher klar, dass wir nicht zu einer Einigung kommen würden. Die Dortmunder haben das dann sehr offensiv gespielt, deshalb kann ich darauf auch antworten. Es war das Resultat aus sehr respektvollen Gesprächen. Und wie es manchmal so ist: Man einigt sich eben nicht immer.“

Dann ging es aber um die entscheidende Frage: Bleibt El Mala jetzt tatsächlich in Köln oder könnte noch ein anderer Verein dazwischen grätschen? „Es gibt heute keinen Anlass, dass jemand daran zweifeln sollte, dass Saïd bleiben wird“, sagte Kessler. „Ich bin mit Saïd fast täglich im Austausch. Wir reden sehr offen. So wie er sich verhält, wie er unser Trikot trägt, ist er total stolz, Spieler des 1. FC Köln zu sein.“

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