Trotz Kopfballtor

Ex-DFB-Star Süle erlebt Horror-Debüt in der Kreisliga

16.08.2026 – 23:00 UhrLesedauer: 2 Min.

Kreisliga statt Champions League: Das ist die neue Realität für Niklas Süle. (Quelle: IMAGO/Eibner-Pressefoto/Vorname Nachna/imago)

Niklas Süle bestreitet sein erstes Spiel in der Kreisliga – mit Tor, aber auch einer heftigen Klatsche. Sein Trainer will das nicht zu hoch hängen.

Der frühere Fußball-Nationalspieler Niklas Süle hat sein erstes Pflichtspiel für den SV Tiefenbach in der Kreisliga im Landkreis Karlsruhe bestritten. Der 30-Jährige erzielte dabei per Kopf ein Tor – sein Team verlor dennoch deutlich mit 2:7 gegen den Landesliga-Absteiger SG Kirchardt.

Rund 500 Zuschauer verfolgten die Partie bei 32 Grad Celsius. Statt wie in seiner Profikarriere in der Abwehr kam Süle im zentralen Mittelfeld und Sturm zum Einsatz. In der ersten Hälfte war er kaum eingebunden, wurde nach der Pause aber aktiver. In der 75. Minute köpfte er nach einer Ecke zum 2:6 ein und spielte durch. Zur Halbzeit hatte Tiefenbach bereits 0:3 zurückgelegen.

  • Im TV: Schalke-Boss erteilt namhafter Rückkehr eine Absage
  • Kehrt er doch zurück? Überraschende Wende bei Niclas Füllkrug

Süle äußerte sich nach dem Spiel knapp auf die Frage, ob es ihm Spaß gemacht habe: „So viel wie ein 7:2 Spaß macht.“ Er habe sich aber vorgenommen, keine Interviews zu geben.

„Vielleicht der Trubel auch langsam nach“

Trainer Jason Walzel sagte, Süle habe vor dem Auftakt nur dreimal mit der Mannschaft trainiert. Man habe hochverdient verloren. „Vielleicht lässt der Trubel auch langsam nach und wir können uns aufs Fußballspielen konzentrieren“, sagte der Coach. „Niklas ist ja noch nicht so lange da. Er muss auch erst mal wieder reinfinden.“

Walzel gehört zu Süles Freundeskreis – über ihn kam das Engagement beim SV Tiefenbach zustande. Drei Monate zuvor hatte Süle Borussia Dortmund verlassen. Bei der Bekanntgabe des Wechsels hatte Süle gesagt: „Nach 13 Jahren Profifußball ist es für mich ein absolutes Geschenk, mit meinen Kumpels auf dem Platz stehen zu dürfen und die Freude an diesem wundervollen Sport noch einmal in vollen Zügen genießen zu können.“

Share.
Leave A Reply

Exit mobile version