Preiserhöhung

Nintendo macht die Switch 2 teurer


08.05.2026 – 17:01 UhrLesedauer: 2 Min.

Switch 2 (Archivbild): Die Konsole ist seit vergangenem Sommer auf dem Markt. (Quelle: Louise Delmotte/AP/dpa/dpa-bilder)

Nintendo-Fans dürften nicht begeistert sein: Der Konzern hebt den Preis für seine Konsole Switch 2 an – allerdings nicht sofort.

Die Switch 2 soll demnächst mehr kosten als bisher. Das hat der japanische Videospiele-Konzern Nintendo mitgeteilt. Damit reagiert das Unternehmen auf ein branchenweites Problem. Auch Sony kämpft mit steigenden Preisen für knappe Speicherchips und hatte die Preise für seine Playstation 5 (PS5) erhöht.

Die Switch 2 soll aber nicht sofort mehr kosten. Erst ab dem 1. September steigt der Preis für die Konsole in Europa von derzeit 470 Euro auf 500 Euro. Das ist ein Preisunterschied von 30 Euro. In den USA will das Unternehmen dann 50 US-Dollar mehr haben. Dort kostet die Konsole derzeit 450 US-Dollar und ab September dann 500 US-Dollar.

Im Nintendo-Heimatland Japan gibt es die größte Preiserhöhung. Ab dem 25. Mai müssen dortige Käufer 60.000 Yen (325 Euro) für die Konsole ausgeben. Bislang kostete die Switch 2 dort 50.000 Yen (270 Euro). In Japan soll auch die erste Generation der Switch teurer werden. Auf eine Preiserhöhung dieser Konsole in Europa und den USA verzichtet Nintendo.

Die technisch aufgerüstete Switch-2-Konsole ist seit Anfang Juni 2025 auf dem Markt und die Nachfrage ist seitdem groß. Gegen Ende des Geschäftsjahres trieb die Veröffentlichung des Spiels „Pokemon Pokopia“ die Konsolenverkäufe nochmals an.

Konkurrent Sony hatte Anfang April die drei Modelle Playstation 5, Playstation 5 Digital Edition und Playstation 5 Pro um jeweils 100 Euro teurer gemacht. Seitdem kostet die PS5 hierzulande 650 Euro statt bisher 550 Euro. Für die PS5 Digital Edition will Sony seitdem 600 Euro statt 500 Euro haben. Und für die Playstation 5 Pro müssen Spieler jetzt 900 Euro statt 800 Euro ausgeben.

Auch die tragbare Konsole Playstation Portal Remote Player kostet seitdem mehr. Allerdings stieg hier der Preis nur um 30 Euro auf 250 Euro. Davor wollte Sony 220 Euro für sein Handheld haben, mit dem Nutzer ihre PS5- und PS4-Spiele per WLAN-Netzwerk streamen können.

Sony begründete die Preiserhöhungen wie Nintendo mit dem „anhaltenden Druck im globalen Wirtschaftsumfeld“. Nach sorgfältiger Abwägung sei man zu dem Schluss gekommen, dass die Erhöhungen ein notwendiger Schritt seien, „um Spielern weltweit weiterhin innovative und qualitativ hochwertige Spielerlebnisse bieten zu können“.


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