Neue Funktionen
Samsung verteilt One UI 8.5 – was sich für Nutzer ändert
08.05.2026 – 13:14 UhrLesedauer: 2 Min.
Mitte Mai erreicht One UI 8.5 die ersten Galaxy-Smartphones in Deutschland. Welche neuen Funktionen das Update bringt und welche Geräte unterstützt werden.
Samsung hat weltweit mit der Verbreitung des Updates auf One UI 8.5 begonnen. Die Aktualisierung des mobilen Betriebssystems auf Basis von Android 16 wird seit dem 6. Mai zunächst in Südkorea verteilt, weitere Märkte folgen schrittweise. In Deutschland sollen die ersten Geräte ab Mitte Mai die neue Version erhalten, wie Samsung mitteilt. Den Anfang machen die Modelle der Galaxy-S25-Reihe.
Auf der Galaxy-S26-Serie lief das Update bereits seit Februar ab Werk. Bestandsmodelle bekommen One UI 8.5 nun nach mehreren Monaten Testphase.
Samsung versorgt nach eigenen Angaben zahlreiche Geräte. Dazu gehören:
Auch Modelle der Mittelklasse stehen auf der Liste. In Deutschland zählen laut Hersteller dazu:
Diese Geräte erhalten laut Samsung weniger KI-Funktionen als die S-Modelle. Der „Advanced Audio Eraser“ zur nachträglichen Geräuschreduzierung in Videos etwa ist den teureren Smartphones vorbehalten.
Mit dem Update binden Galaxy-Smartphones künftig auch Apples Übertragungsdienst AirDrop ein. Über die Funktion „Quick Share“ lassen sich Inhalte damit auch an iPhones, iPads und Macs senden. Die AirDrop-Unterstützung gibt es nach Herstellerangaben ab der Galaxy-S24-Serie sowie auf den Klapphandys ab Z Fold 6 und Z Flip 6.
Andere Neuerungen kommen auf allen Geräten mit dem Update an. So lassen sich Homescreen und Sperrbildschirm künftig freier gestalten. Nutzer können App-Symbole, Verknüpfungen und Widgets in unterschiedlichen Größen platzieren. Für die Uhr auf dem Sperrbildschirm stehen mehr Schriftarten und Farben zur Auswahl. Mit „Storage Share“ lassen sich Dateien zwischen Geräten desselben Samsung-Kontos teilen, sofern WLAN und Bluetooth aktiv sind.
Bei den KI-Funktionen erhalten ältere Modelle durch One UI 8.5 nun Optionen, die zuvor der Galaxy-S26-Serie vorbehalten waren. Die „Anrufprüfung“ soll eingehende Anrufe von einer lokalen KI entgegennehmen lassen, die unbekannte Anrufer nach Namen und Anliegen frage. Das „Creative Studio“ ermöglicht laut Samsung das Erstellen von Aufklebern, Hintergrundbildern und Profilkarten per KI.
Beim Schutz vor Diebstahl ergänzt Samsung eine automatische Bildschirmsperre nach mehreren fehlgeschlagenen Versuchen, sich per Fingerabdruck, PIN oder Passwort anzumelden. Für einige KI-Dienste ist ein Samsung-Konto erforderlich.
