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You are at:Home»Gesundheit»So können Sie den brennenden Ausschlag lindern
Gesundheit

So können Sie den brennenden Ausschlag lindern

wochentlich.deBy wochentlich.de14 Juli 2025Keine Kommentare2 Mins Read
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So können Sie den brennenden Ausschlag lindern
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Die Eichenprozessionsspinner-Raupe breitet sich hierzulande immer weiter aus. Ihre giftigen Haare können beim Menschen schwere Symptome hervorrufen.

Der Eichenprozessionsspinner ist ein Schmetterling, der seinen Namen seinem Auftreten verdankt: Die Raupe tritt häufig in Gruppen auf, die an eine Prozession erinnern.

Nicht nur für den Wald und die Tiere ist sie eine Gefahr, sondern auch für Menschen. Beim Kontakt mit den feinen Haaren der Raupe können Betroffene mit allergieähnlichen Symptomen reagieren. Erfahren Sie in diesem Ratgeber, wie sich diese bemerkbar machen und lindern lassen.

Die bereits erwähnten Brennhaare der Raupen brechen sehr leicht ab und können durch Luftströmungen über weite Strecken hinweg fortgetragen werden. Kommt ein Mensch damit in Berührung, entweder, weil er eine Stelle direkt berührt, auf der sich die feinen Haare befinden, oder indem die Haare an seiner Kleidung haften bleiben oder in die Atemwege gelangen, können gesundheitliche Probleme entstehen. Denn die Härchen des Eichenprozessionsspinners enthalten bestimmte Eiweiße, die eine Art allergische Reaktion auslösen.

Viele entwickeln brennende Hautausschläge (Dermatitis) an den unbedeckten Körperstellen, also meist an Armen, Beinen, am Hals oder Gesicht. Typisch sind viele kleine hellrote, juckende Pusteln. Eine solche allergische Reaktion kann auch zu Nesselsucht führen.

An den Augenlidern kann es ebenfalls zu einer Schwellung kommen, wenn die Brennhaare damit in Kontakt gekommen sind. Gelangen die Härchen in die Atemwege, können dort Entzündungen im Rachen oder Bronchienbereich entstehen. Im schlimmsten Fall drohen Schwindel, Atemnot bis hin zum allergischen Schock.

Treten nach Kontakt mit dem Eichenprozessionsspinner leichte Rötungen und Juckreiz auf, können Sie diese Symptome selbst behandeln. Gegen den Juckreiz können beispielsweise Aloe Vera als natürliches Hausmittel helfen oder lokal betäubende Cremes. Auch Antihistaminika als Tabletten lindern den Juckreiz. Bei Schwellungen beruhigen ein Quarkwickel oder Umschläge mit kühlem Wasser.

Bei starken Entzündungsreaktionen auf der Haut ist ärztlicher Rat gefragt, es können zum Beispiel kortisonhaltige Cremes oder Salben verschrieben werden. Für Beschwerden der Atemwege empfehlen sich Atemsprays, die auch bei Asthma Anwendung finden.

Ein Besuch beim Arzt empfiehlt sich dann, wenn die Symptome, wie beispielsweise der Juckreiz, stark beeinträchtigen oder auch dann, wenn Betroffene unter Atembeschwerden oder starken Schwellungen leiden. Bei Notfallsymptomen wie etwa Atemnot sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden.

Die Hautreizungen treten meist innerhalb von acht Stunden nach dem Kontakt mit den Raupenhaaren auf und können unbehandelt mehrere Tage bis sogar Wochen bestehen bleiben. Bessern sich die Symptome auch nach Behandlung nicht, sollten Sie einen Arzt kontaktieren.

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