„Freunde helfen uns“

Freddy Quinn wird 95 – so geht es dem Schlagerstar

Aktualisiert am 27.09.2026 – 14:32 UhrLesedauer: 2 Min.

Freddy Quinn: Der Sänger feiert am 27. September seinen 95. Geburtstag. (Quelle: imago stock&people)

Geburtstagsfeier bei Freddy Quinn: Der Sänger wird heute 95 Jahre alt. Anlässlich seines Ehrentages berichtet er über einen Überraschungsfund, der ihm kürzlich unterkam.

Schlagersänger Freddy Quinn feiert an diesem Sonnatg seinen 95. Geburtstag. Wie er der Deutschen Presse-Agentur mitteilte, begeht er seinen Ehrentag ohne großes Tamtam: „Den Geburtstag werden wir ganz gemütlich im privaten Kreis feiern“, sagte Quinn.

„Gut geht es mir. Meine Frau und ich genießen den Ruhestand“, so der Schlagerstar weiter. Er und seine Frau Rosi, die 17 Jahre jünger ist, seien gut damit beschäftigt, ihr neues Zuhause auf dem Bauernhof einzurichten. „Rosi hat sogar einige Gänse geholt. Freunde helfen uns. Langweilig wird es uns nicht.“

„Das war eine gelungene Überraschung“

Kurz vor seinem Geburtstag sind alte, bislang unbekannte Aufnahmen von Quinn erschienen, in denen er zwei alte Country-Klassiker covert. Die Songs „Ghost Riders in the Sky“ und „Home on the Range“ waren in Archiven aufgetaucht, in denen auch der Musik-Katalog der vergangenen 50 Jahre von Quinn gelagert werden.

Quinn freut sich über den Fund. „Das war eine gelungene Überraschung. Ich hatte keine Ahnung, dass diese alten Aufnahmen noch existieren.“

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In den Neunzigern habe er bei den Karl-May-Spielen in Bad Segeberg den Sam Hawkens gespielt und dort auch früher schon Countrylieder gesungen. „Daher stammen wohl die Aufnahmen. Ich bin heute Rentner. Aber es ist doch schön zu wissen, dass es noch Fans gibt, die gern meine Lieder hören.“

Entdeckt wurde Quinn in der „Washington Bar“ auf St. Pauli – der Startpunkt seiner außergewöhnlichen Karriere. In den Fünfziger- und Sechzigerjahren verbuchte der Sänger mit der tiefen Baritonstimme zahlreiche Nummer-eins-Hits: „Heimweh“, „Die Gitarre und das Meer“ oder „Junge, komm bald wieder“ wurden zu Klassikern, es folgten zahlreiche Musikfilme. Quinn hat im vergangenen Jahr außerdem seine Biografie „Wie es wirklich war“ veröffentlicht.

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