NRW oder München?
Deutscher Bewerber für Olympische Spiele steht fest
Aktualisiert am 26.09.2026 – 14:58 UhrLesedauer: 1 Min.
Der Deutsche Olympische Sportbund hat entschieden, wer für Deutschland in das Rennen um die Austragung der Olympischen Spiele geht. Der Entscheid verlief denkbar knapp.
Die Entscheidung ist gefallen, die Region Rhein-Ruhr mit Köln als „Leading City“ wird nicht der deutsche Olympiabewerber. Stattdessen wird München in den internationalen Wettkampf um die Austragung der Spiele gehen. Das entschied die außerordentliche Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) am Samstagmittag in Baden-Baden.
Neben der Region Köln-Rhein-Ruhr und der Stadt München ging ursprünglich auch Berlin in das Rennen um den deutschen Olympiabewerber. Die Hauptstadt hatte seine Bewerbung am Mittwoch, kurz vor der DOSB-Mitgliederversammlung, jedoch zurückgezogen, sodass aus dem Dreikampf ein Duell wurde. Grund für die Rücknahme der Bewerbung war unter anderem die Landtagswahl in Berlin.
Olympia-Entscheid: Köln und NRW ließen Bürger abstimmen
Köln und 16 weitere Kommunen in NRW hatten in Bürgerentscheiden darüber abstimmen lassen, ob sie sich an der Bewerbung der Region Köln-Rhein-Ruhr um die Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044 beteiligen sollten.
In Köln waren rund 814.000 Menschen abstimmungsberechtigt. 322.327 nahmen teil; 57,39 Prozent stimmten dafür, 42,61 Prozent dagegen. Kölns Oberbürgermeister Torsten Burmester (SPD) und NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) verfolgten die Abstimmung direkt in Baden-Baden.