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München gewinnt Rennen um deutsche Bewerbung

wochentlich.deBy wochentlich.de26 September 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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DOSB-Entscheidung gefallen

München gewinnt Rennen um deutsche Olympia-Bewerbung


Aktualisiert am 26.09.2026 – 15:11 UhrLesedauer: 3 Min.

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DOSB-Präsident Thomas Weikert hält den entscheidenden Umschlag: München darf sich für Deutschland um Olympia bewerben. (Quelle: Marijan Murat/dpa)

In einem mehrjährigen Verfahren wurde der beste deutsche Bewerber für die Austragung von Olympischen Spielen gesucht. Jetzt ist die Entscheidung gefallen.

Die Stadt München geht als deutscher Bewerber in das Rennen um die Austragung der Olympischen Spiele im Jahr 2036, 2040 oder 2044. Das verkündete Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Samstagnachmittag in Baden-Baden an der Seite von DOSB-Chef Thomas Weikert. Dort hatte eine außerordentliche Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) zwischen dem Konzept der bayerischen Landeshauptstadt und dem der Region Köln-Rhein-Ruhr entschieden.

München galt vor der geheimen Abstimmung als Favorit. Prüfer des DOSB hielten das Münchner Konzept schon vor dem Votum für am besten geeignet, wie aus einer Bewertung durch die Evaluierungskommission hervorging. Der Vorschlag Münchens schnitt dabei knapp besser ab als der des Kontrahenten Köln-Rhein-Ruhr. Mit Ausnahme von Fußballspielen in Stuttgart und den Segelwettbewerben in Kiel sollen sämtliche Wettkämpfe in Bayern stattfinden.

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München hat die Chance, Olympia zum ersten Mal seit den Sommerspielen 1972 wieder nach Deutschland zu holen. Auch damals war München Gastgeber dieses sportlichen Großereignisses. Seitdem gab es mehrere gescheiterte deutsche Bewerbungen um Sommer- und Winterspiele.

Nun hofft der DOSB auf eine Rückkehr der Olympischen Spiele nach Deutschland. National punktete die bayerische Landeshauptstadt mit der Unterstützung der Politik und der Bevölkerung. Bei einer Bürgerbefragung im vergangenen Oktober sicherte sich München eine Zwei-Drittel-Mehrheit für die Olympia-Pläne.

2013 war in der drittgrößten Stadt Deutschlands eine Olympia-Bewerbung für die Winterspiele 2022 noch an einem Bürgerentscheid gescheitert. Damals lehnte eine Mehrheit die Pläne ab.

Hamburg und Berlin schieden frühzeitig aus

DOSB-Chef Weikert würdigte den mehrjährigen Weg der Auswahl des nationalen Bewerbers um Olympia und Paralympics als modern, transparent und erfolgversprechend. „Mancher mag sagen, der Weg war typisch deutsch“, ergänzte Weikert.

Ursprünglich hatten vier deutsche Städte ein Bewerbungskonzept eingereicht. Hamburg hatte sich jedoch nach einer negativen Bürgerbefragung aus dem Rennen verabschiedet. Die Hauptstadt Berlin hatte ihre Bewerbung erst vor wenigen Tagen ebenfalls zurückgezogen, nachdem die Olympia-Gegner von der Linken die Abgeordnetenhauswahl gewonnen hatten. Spitzenkandidatin Elif Eralp hatte die Berliner Bewerbung am Tag nach der Wahl als erledigt bezeichnet, die Verantwortlichen zogen daraufhin die Reißleine. So wurde die Abstimmung am Samstag zum Zweikampf.

Markus Söder (links, Bayern) und Hendrik Wüst (Nordrhein-Westfalen): Die beiden Ministerpräsidenten warben für die jeweilige Bewerbung ihrer Bundesländer.Vergrößern des Bildes
Markus Söder (l., Bayern) und Hendrik Wüst (Nordrhein-Westfalen): Die beiden Ministerpräsidenten warben für die jeweilige Bewerbung ihrer Bundesländer. (Quelle: Marijan Murat/dpa)
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