Tipps für ein langes Leben

So alt können Hunde wirklich werden


Aktualisiert am 22.11.2025 – 07:00 UhrLesedauer: 3 Min.

Hund: Die verschiedenen Rassen altern unterschiedlich. (Quelle: Wavetop/getty-images-bilder)

Hunde werden immer älter, manche überschreiten sogar ihr 20. Lebensjahr. Die Senioren haben dann andere Ansprüche – beim Futter, der Vorsorge und der Bewegung.

Wenn Hunde alt werden, geht es ihnen nicht besser als uns Menschen. Die Zipperlein nehmen zu, das Gehör lässt ebenso wie die Sehkraft nach, die Bewegungen werden immer steifer. Auch ansonsten verändert sich der Körper, die Wahrscheinlichkeit von Krankheiten steigt. Die Besitzer sollten daher ihr Tier genau beobachten.

Oft wird dabei die Formel zitiert: Hundealter mal sieben ergibt das Menschenalter. Sie taugt zur Beantwortung dieser Frage aber nicht. Denn wann ein Hund zum Senior wird, hängt von der Größe des Tieres ab. Eine Deutsche Dogge ist mit sieben Jahren schon fast Methusalem, für einen Westhighland- oder Jack-Russell-Terrier ist es dagegen das beste Alter. Schließlich können die kleinen Vierbeiner ohne weiteres 16 bis 17 Jahre alt werden.

Die durchschnittliche Lebenserwartung von Hunden:

In den vergangenen Jahrzehnten hat sich die Lebenserwartung von Hunden enorm verlängert. Es gibt sogar Hunde, die schon ihren 20. Geburtstag gefeiert haben. Die Tiere werden heute oft besser versorgt als früher, zudem hat die Veterinärmedizin Fortschritte gemacht. Das führt dazu, dass die Tierärzte heute Krankheiten behandeln, die früher selten auftraten – weil kaum ein Tier so alt wurde.

Zu den typischen Krankheiten alter Hunde gehören Arthrose, Kreislaufprobleme und Tumore. Auch Demenz tritt bei den Vierbeinern immer häufiger auf. Es kommt dabei zu einer Desorientierung, die Tiere werden vergesslich, unsauber und sind plötzlich nachtaktiv. Tierhalter können dann versuchen, diese Krankheit mit Medikamenten zu beeinflussen.

Wenn ein Tier in die Jahre kommt, ist das ein schleichender Prozess. Irgendwann merkt der Besitzer, dass der Hund nicht mehr so viel spielt, nicht mehr so ausgiebig Gassi gehen möchte, mehr Pausen braucht und viel schläft. Am besten stellen Besitzer den Hund dann einmal im Jahr beim Tierarzt zur allgemeinen Untersuchung vor. Der bewertet den Allgemeinzustand des Tieres, tastet Lymphknoten und den Bauch ab, hört Herz und Lunge ab, untersucht Augen, Ohren, Nase und Zähne.

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