„Können uns das nicht mehr leisten“
Sido muss seinen Berliner Späti schließen
03.11.2026 – 19:23 UhrLesedauer: 2 Min.
Vor fünf Jahren eröffnete Sido einen Spätkauf in Berlin. Jetzt steht der Laden vor dem Aus. Der Rapper nennt die gestiegene Miete als Grund.
Das Jahr endet für Sido mit dem Ende seines Spätis. Nach fünfeinhalb Jahren muss der Rapper „Svenni’s Nachtshop“ schließen. Der Grund: die steigenden Kosten. „Die Miete wird zu teuer. Wir können uns das nicht mehr leisten“, erzählt der 45-Jährige im Podcast „Take me Späti“ mit Sara Arslan.
Die Miete seines Spätkaufs koste mittlerweile 6.000 Euro. Mit dem „Blättchen-Verkauf“ lasse sich die höhere Summe aus seiner Sicht nicht erwirtschaften. „Das kannst du mit einem Späti nicht finanzieren.“ In wenigen Wochen ist Schluss.
Sido eröffnete den Spätkauf nahe dem Ostkreuz im Juni 2021 gemeinsam mit Rapper Bozza und Armin Bahari-Darakhshan. Mitten in der Corona-Pandemie wollten die drei laut „Berliner Zeitung“ einen Laden mit einem Sortiment aufbauen, das über das übliche Kioskangebot hinausging. Auf mehr als 100 Quadratmetern verkauften sie unter anderem Snacks aus den USA und Asien. Im Hinterzimmer stand ein Sofa, Jägermeister sponserte eine eigene Kühlschrankwand.
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Einen Teil des Ladens konnten Kunden leicht übersehen. Wie der Großhändler Lekkerland 2022 laut RTL berichtete, befand sich hinter dem selbst gebauten Zigarettenregal eine versteckte Tür. Dahinter lag ein weiterer Raum, der nur mit einer Zugangskarte zu betreten war.
Sido plant keinen neuen Späti
Auf die Idee brachte die Betreiber laut Sido ein Freund, der selbst einen Spätkauf hatte. Der Name für den Laden ergab sich aus einem Scherz im Freundeskreis. „Weil wir uns zu der Zeit, wo wir den Laden gemacht haben, immer alle Svenni genannt haben“, erzählt Sido.
Einen neuen Späti will der Rapper vorerst nicht eröffnen. Auf die Frage von Podcastmoderatorin Sara Arslan nach einem weiteren Laden antwortet er knapp mit: „Nö, nicht geplant.“