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Sergej Barbarez über sein Ende beim HSV

wochentlich.deBy wochentlich.de28 Oktober 2026Keine Kommentare3 Mins Read
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Neue Biografie

Große Liebe, bitteres Ende: Was Sergej Barbarez über den HSV verrät


28.10.2026 – 11:03 UhrLesedauer: 4 Min.

Vergrößern des Bildes

Sergej Barbarez (HSV) verabschiedet sich mit Kusshänden (Archivbild): Der Fußballprofi hat ein Buch über seine Karriere geschrieben. (Quelle: imago)

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In seiner neuen Biografie blickt Sergej Barbarez auf sechs Jahre beim HSV zurück. Er erzählt von großen Erfolgen, Enttäuschungen und seiner Liebe zu Hamburg.

Für Sergej Barbarez ist Hamburg mehr als nur eine Station seiner Fußballkarriere. Sechs Jahre spielte der frühere Bundesliga-Torschützenkönig für den Hamburger SV, feierte große Erfolge und erlebte schmerzhafte Niederlagen. Seine Karriere beendete der Profi, seine Verbindung zur Stadt ist geblieben.

„Vom ersten Tag an war Hamburg meine Stadt. Es war wie Liebe auf ersten Blick“, sagte Barbarez kürzlich im Podcast „HSV, wir müssen reden“ des „Hamburger Abendblatts“. Gemeinsam mit dem Hamburger „Kicker“-Journalisten Sebastian Wolff hat er seine Lebensgeschichte aufgeschrieben: In seiner Autobiografie „Kreisläufe – Wie ein Krieg mein Leben veränderte“, die an diesem Mittwoch (28. Oktober) erscheint, blickt der heute 55-Jährige auf seine bewegte Karriere zurück. Einen besonderen Platz nimmt dabei seine Zeit beim HSV ein.

Barbarez erinnert sich an legendäre HSV-Spiele

Als Barbarez im Sommer 2000 von Borussia Dortmund zum HSV wechselte, war er 28 Jahre alt. Schon kurz nach seiner Verpflichtung erlebte er einen der denkwürdigsten Europapokalabende der Vereinsgeschichte. Im September 2000 trennten sich die Hamburger in der Champions League mit 4:4 von Juventus Turin. Barbarez stand auf dem Platz, als der HSV gegen die italienische Spitzenmannschaft vier Tore erzielte.

imago images 1072663567Vergrößern des Bildes
Sergej Barbarez und Rene Adler bei der USV-Partie im Volkspark: In der Biografie erzählt Barbarez von seiner Liebe zum HSV und dem Bruch mit dem Verein. (Quelle: IMAGO/Fernando Soares/imago)

In seiner Autobiografie erinnert er sich laut der Ankündigung des Abendblatt-Podcasts ausführlich an seine Verpflichtung. Zwischen dem Medizincheck und der Vertragsunterschrift wollte er demnach noch einmal zum Flughafen fahren. Auch das spektakuläre Spiel gegen Juventus ist Teil seiner Erinnerungen.

Sportlich wurde gleich seine erste Saison in Hamburg zur erfolgreichsten seiner Karriere. Mit 22 Treffern wurde Barbarez in der Spielzeit 2000/01 gemeinsam mit Ebbe Sand vom FC Schalke 04 Bundesliga-Torschützenkönig.

Schmerzhafte HSV-Trennung

„Ich bin in meiner Premierensaison in Hamburg, 2000/2001, mit 22 Treffern Torschützenkönig geworden, aber die Spielzeit 2005/2006 war die beste meiner Karriere“, heißt es in Barbarez‘ Biografie. Mit dem HSV hatte er damals beide Bundesligaspiele gegen Bayern München gewonnen. Im September siegten die Hamburger zu Hause mit 2:0, im März gelang ihnen in München ein 2:1-Erfolg.

Hamburger Fans bedanken sich bei Sergej Barbarez, als er mit Bayer 04 Leverkusen in der Saison 2006/2007 an den Volkspark zurückkehrte (Archivbild).Vergrößern des Bildes
Hamburger Fans bedanken sich bei Sergej Barbarez, als er mit Bayer 04 Leverkusen in der Saison 2006/2007 an den Volkspark zurückkehrte (Archivbild). (Quelle: imago)

Zu diesem Zeitpunkt liefen bereits die Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung. „Ein Poker, den ich als unwürdig empfand“, schreibt Barbarez in seinem Buch. Zwar sei er mit 34 Jahren bereits im Herbst seiner Karriere gewesen und habe einen gut dotierten Vertrag besessen. Gleichzeitig habe er sich sportlich auf dem Höhepunkt gesehen.

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