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Unterhaltung

Sebastian Krumbiegel: Prinzen-Star zahlt gern Steuern

wochentlich.deBy wochentlich.de30 April 2026Keine Kommentare2 Mins Read
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Sebastian Krumbiegel: Prinzen-Star zahlt gern Steuern
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„Wenn ich sowas höre“

Sebastian Krumbiegel mault Zuschauer an


30.04.2026 – 11:36 UhrLesedauer: 2 Min.

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Sebastian Krumbiegel: Er ist Frontmann der Band Die Prinzen. (Quelle: IMAGO/Stephan Wallocha)

Mit der Band Die Prinzen erreicht Frontmann Sebastian Krumbiegel zahlreiche Menschen. Doch nicht immer kommt der Musiker gut an.

Am Mittwoch war Sebastian Krumbiegel in der ZDF-Show „Volle Kanne“ zu Gast. Dabei sprach er auch über das Ende der Prinzen, das die Gruppe gerade erst bekannt gegeben hatte. „Wir wollen nicht als Mogelpackung weitermachen. Wenn nicht mehr alle Bock haben, dann haben eben nicht mehr alle Bock“, sagte Krumbiegel. Man müsse das eben so hinnehmen. Er wolle nicht im selben Namen weitermachen, wenn nur noch zwei dabei sind, „das nervt“.

Darüber hinaus äußerte sich der 59-Jährige auch politisch. Er könne es nicht verstehen, wenn Personen aus dem Unterhaltungsbereich keine Haltung einnehmen. Gleichzeitig positionierte er sich selbst klar: „Es wäre doch alles so einfach, wenn man die Kohle gerechter verteilen würde“, sagte er. „Wenn die, die mehr haben, denen, die weniger haben, etwas abgeben.“ Es gehe ihm um Gerechtigkeit: „Da bin ich am Ende Robin Hood.“

Seine Forderungen richteten sich dabei an „die richtigen Milliardäre“. Er fragte: „Warum geht man immer zu den Kleinsten? Warum geht man zu den Leuten und knappst denen am Bürgergeld rum? Diejenigen, die so schon gucken müssen, wie sie über die Runden kommen.“ Er selbst sei überzeugt vom Solidaritätsstaat: „Ich zahle echt gern Steuern. Ich glaube an den Solidargedanken.“ „Es wäre doch so einfach. Mich kotzt das an“, schimpfte er.

Auch Friedrich Merz kritisierte er: „Wenn ich manchmal den Kanzler reden höre, dann denke ich: Du hast doch keine Ahnung von dem, was die Leute wirklich bewegt.“ Er sei eigentlich kein „Polikiterbasher“, verstehe aber die Unzufriedenheit einiger Leute. Rechts außen zu wählen, sei für ihn allerdings auch keine Alternative. „Das, was die wollen, kann auch nicht die Lösung sein.“

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