Die Arena des American-Football-Teams der New England Patriots liegt etwa 50 Kilometer außerhalb der US-Metropole. Ein Zugticket von Boston und zurück kostet während der WM 80 Dollar (umgerechnet rund 69 Euro), eine reguläre Busfahrkarte sogar 95 Dollar (umgerechnet rund 82 Euro).

Einem ARD-Bericht zufolge organisierten schottische Anhänger deshalb den Konvoi gelber Schulbusse. Der setzte die Fußball-Fans in Stadionnähe auf dem Parkplatz einer Autovermietung ab, den der Betreiber zuvor kostengünstig bereitgestellt hatte. Tickets für Bus und Parkplatz konnten am Ende für 40 Dollar (umgerechnet rund 34,50 Euro) angeboten werden. Allein einen Bus auf einem der offiziellen Stadionparkplätze abzustellen, hätte dem Bericht zufolge rund 600 Dollar gekostet.

Besonderheit bei türkischem WM-Auftakt

Der Sonntagmorgen brachte eine Überraschung bei der WM 2026: Australien setzte sich dank der Treffer von Nestory Irankunda und Connor Metcalfe mit 2:0 gegen die favorisierte Türkei durch. Dabei standen aber nicht nur die Torschützen, sondern auch Torhüter Patrick Beach im Fokus.

„Er war heute zur Stelle und hat der Welt gezeigt, was er draufhat“, schwärmte Teamkollege Irankunda vom Torhüter. „Er hat viele wichtige Paraden gezeigt, und ohne ihn hätte das Ergebnis ganz anders aussehen können. Aber er hat uns gerettet.“ Was insgesamt so besonders daran ist, lesen Sie hier.

Portugal gedenkt verstorbenem Jota mit Armband

Mitfavorit Portugal ist mit einem besonderen Andenken an den tödlich verunglückten Nationalspieler Diogo Jota zur WM gereist. Premierminister Luís Montenegro überreichte jedem Spieler vor dem Abflug in die USA ein Armband in den Landesfarben Grün und Rot. Darauf sind die Namen aller WM-Fahrer und ein Schriftzug zu Ehren Jotas zu lesen. Der Stürmer des FC Liverpool starb am 3. Juli 2025 bei einem Autounfall in Spanien.

Vitinha: Er trägt das Armband am linken Handgelenk. (Quelle: IMAGO/MIGUEL A. LOPES)

Portugals Mittelfeld-Star Vitinha von Paris Saint-Germain sagte bei der ersten Pressekonferenz im WM-Quartier in Palm Beach Gardens in Florida: „Wir wissen das sehr zu schätzen.“ Der Premierminister habe den Spielern „die Entscheidung überlassen, ob und wie wir es tragen wollen“. Und die Spieler, so Vitinha, hätten alle gemeinsam entschieden, das Armband während des gesamten Turniers zu tragen: auch beim Training und bei den Spielen.

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