„Ich war sehr naiv“
Schlagerstar Isi Glück rechnet mit der Malle-Szene ab
04.07.2026 – 22:22 UhrLesedauer: 2 Min.
Isi Glück gilt als fester Teil der Ballermann-Welt. In einem Podcast spricht sie jetzt über falsches Vertrauen und Lügen – und was sie heute anders machen würde.
Auf Mallorca stehen Isi Glück und Frenzy regelmäßig auf der Bühne, feiern mit Tausenden Fans und gehören fest zur Ballermann-Szene. Doch hinter den Kulissen sieht es offenbar anders aus.
Im Podcast „Das 17. Sommerland“ von Mallorca-Journalist Ingo Wohlfeil haben die beiden Sängerinnen nun ungewöhnlich offen über ihre Erfahrungen gesprochen: über falsches Vertrauen, leere Versprechen und Lügen in der Szene.
„Es wird viel gelogen in der Szene“
Isi Glück beschrieb sich selbst als früher sehr offen und gutgläubig. „Ich war sehr naiv positiv. Ich habe immer erst ans Gute im Menschen geglaubt“, sagte sie im Podcast und verwies darauf, immer sehr gesprächig gewesen zu sein, weil sie dachte, sie könne den Leuten „vertrauen“. Heute gehe sie vieles anders an: Sie sei „viel vorsichtiger und bedachter“ und halte den Kreis der Menschen, mit denen sie zusammenarbeite, „so klein wie möglich“. Frenzy schloss sich dem an und brachte es knapp auf den Punkt: „Es wird viel gelogen in der Szene.“
Ein weiteres Thema, das Isi Glück beschäftigt, ist der Umgang mit Gerüchten. Wenn jemand etwas Negatives über sie höre, wünsche sie sich, dass die Person das direkte Gespräch mit ihr suche, statt Behauptungen ungeprüft zu übernehmen. Man solle auf das eigene Bauchgefühl, das Herz und die Menschenkenntnis hören, sagte sie. In der Szene werde „viel Müll über die Leute erzählt“.
Frenzy sprach zudem über den Umgang mit Nachwuchskünstlern. Besonders kritisch sieht sie, dass mit den Träumen von Newcomern gespielt werde. Menschen mit Einfluss in der Szene würden teilweise Dinge versprechen, die nie zustande kämen oder zumindest nicht kurzfristig erreichbar seien. Genau das finde sie „ganz schlimm“.
